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Innovation, Research and Teaching Service (IRTS)

Innovation, Forschung und Lehre sind seit jeher Eckpfeiler der Medizin und stellen die Grundlage für eine optimale Versorgung von Patientinnen und Patienten dar. Durch die wegweisenden Fortschritte in der Forschung eröffnen sich immer wieder neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.

Das Ziel des Dienstes für Innovation, Forschung und Lehre des Südtiroler Sanitätsbetriebes ist es, dem Gesundheitspersonal neue Chancen in den Bereichen Forschung und Innovation zu bieten sowie Interessierten den Zugang zu einer qualifizierten medizinischen Ausbildung zu erleichtern.

Innovation, Research and Teaching

Der Dienst für Innovation, Forschung und Lehre (Innovation, Research and Teaching Service; IRTS) wurde mit dem Beschluss der Generaldirektion des Südtiroler Sanitätsbetriebes Nr. 320 vom 20.04.2021 ins Leben gerufen und soll in den nächsten Jahren schrittweise erweitert werden.

Bereiche und Zuständigkeiten des IRTS

Übersicht

IRTS

Zuständigkeiten des Dienst für Innovation, Forschung und Lehre (IRTS)

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Bereich Innovation

Innovation

Unterstützung bei der Planung, Organisation, Realisierung und Steuerung innovativer Projekte im Südtiroler Sanitätsbetrieb, Prozessentwicklung und Prozessinnovation, Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie Aufbau von strategischen Partnerschaften

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Bereich Forschung

Research

Management der Forschung im Südtiroler Sanitätsbetrieb, Aufbau von Clinical Trial Units, Forschungsförderung sowie eigene Forschungstätigkeit

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Bereich Lehre

Teaching

Zusammenarbeit mit Universitäten, Koordination der Lehrtätigkeit im Südtiroler Sanitätsbetrieb, Anlaufstelle für Lehrende und Studierende

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Innovation, Research and Teaching Service (IRTS) - News | 10.08.2022 | 22:49

Treffen zu Forschungskooperation im deutschen Sprachraum

Die Kooperation mit der Deutscher Forschungsgemeinschaft und dem Schweizerischem Nationalfonds wird fortgesetzt

Um Forschung und Innovation verstärkt zu fördern, baue das Land Südtirol seit einigen Jahren verstärkt auf seine autonomen Zuständigkeiten. Das erklärte Südtirols Landeshauptmann bei der Veranstaltung vom 10. August mit Verweis auf die Forschungsoffensive Südtirol, welche die Landesregierung Ende 2017 beschlossen hatte und die Intensivierung und Internationalisierung der Forschungstätigkeit an den Südtiroler Forschungseinrichtungen in den Mittelpunkt stelle. Das Land setzt im Bereich der Forschungsförderung und insbesondere bei der Begutachtung integrierter bilateraler Forschungsprojekte auf anerkannte Partner. So gibt es seit 2018 eine Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds und seit 2020 mit der DeutscheForschungsgemeinschaft (DFG), dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und dem Luxemburgischen Nationalfonds (FNR).

Im Landhaus in Bozen wurde nun am 10. August 2022 die Fortführung der Kooperationsvereinbarungen mit DFG und dem SNF besiegelt. Das neue, bis zum 31. Dezember 2026 gültige Abkommen mit der DFG unterzeichnete neben Südtirols Landeshauptmann die Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Direktorin der Medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie an der Charité Berlin, Britta Siegmund. Die Vereinbarung mit dem SNF für eine Zusammenarbeit bis Ende 2027 war bereits vom Präsidenten des Forschungsrats des SNF, Matthias Egger, und SNF-Direktorin Angelika Kalt signiert worden; die Leiterin der Abteilung Forschungsförderung-Projekte, Simona Berardi Vilei, überbrachte das Dokument dem Landeshauptmann zum Gegenzeichnen.

Die Unterzeichnung der Kooperationsabkommen und die Anwesenheit von hochrangigen Vertretenden der genannten Wissenschaftsfonds in Bozen bot den Rahmen, um Bilanz über Südtirols Kooperationen zur Forschungsförderung zu ziehen, aber auch um die Forschungskooperationen im deutschen Sprachraum insgesamt unter die Lupe zu nehmen. Vertreten war bei der Veranstaltung auch der österreichische Wissenschaftsfonds FWF, und zwar durch den Vizepräsidenten Georg Kaser.

Einblicke in die konkrete Zusammenarbeit der Eurac und der Freien Universität Bozen mit ausländischen Forschungseinrichtungen boten der Präsident der Euarc, Roland Psenner, und der Vizerektor für Forschung der Freien Universitär Bozen, Johann Gamper. Im Anschluss wurden acht der insgesamt fünfzehn bereits bewilligten und geförderten grenzüberschreitenden Forschungsprojekte von den beteiligten Forschenden, von denen einige eigens aus dem Ausland angereist sind, kurz vorgestellt.

Alle Beteiligten hoben hervor, wie wichtig die Vernetzung der Forschungseinrichtungen in der modernen Wissenschaft geworden sei: Dies gelte sowohl fächerübergreifend innerhalb der Länder als auch im europäischen Raum über die Grenzen hinweg. Ein praktischer Vorteil liege zudem darin, dass Kooperationsabkommen dieser Art den Forschenden einen flexiblen, planbaren Zugang mit sehr geringem bürokratischem Aufwand ermöglichen.

Seit Anlaufen dieser neuen Förderschiene Anfang 2019 sind insgesamt 129​ Projektanträge mit Südtiroler Beteiligung bei FWF, SNF, DFG und FNR eingegangen. Von den 97 bereits begutachteten Projektanträgen sind 15 als herausragend bewertet und demnach zur Förderung zugelassen worden, was einer Förderquote von 15,5 Prozent entspricht, exzellenter internationaler Durchschnitt, liegt die Förderquote beispielsweise bei EU-Programmen oft sogar unter zehn Prozent. 32 bereits eingereichte Projekte befinden sich noch in Begutachtung. Weitere Anträge können laufend gestellt werden. 

Hier geht es zum Newsbeitrag des Landespresseamts >>

(AMO)


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