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[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Welche Risiken haben diese neuen Impfstoffe?

Bei Personen, die bereits früher allergisch auf eine Impfung oder auf einen der Bestandteile der neuen Impfstoffe reagiert haben, können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten. Eine derartige allergische Reaktion lässt sich aber gut vor Ort behandeln.

Bei den beiden Vektorimpfstoffen Vaxzevria von AstraZeneca und Janssen von Johnson & Johnson ist es bei jüngeren Personen in sehr seltenen Fällen zu Thrombotischen Thromozytopenien gekommen, weswegen diese Impfstoffe auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 nur mehr an Personen ab 60 Jahren verabreicht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]

Wo wird geimpft?

Die Impfung kann in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes und bei den Ärzten für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen, gemacht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.06.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]

Kann ich mich auch beim Hausarzt oder Kinderarzt impfen lassen?

Wenn der Hausarzt die Impfaktion unterstützt und berechtigt wurde, im Ambulatorium zu impfen, ist die Impfung beim Hausarzt möglich (ÄrztInnen für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]

Wann kann man sich impfen lassen?

Die Vormerkung für alle ab 12 Jahren ist seit 11.06.2021 möglich. Informationen dazu auf coronaschutzimpfung.it (Impftermine). Es werden alle Impfstoffe angeboten - siehe Downloads auf www.coronaschutzimpfung.it.

Bei der Vormerkung gilt zu berücksichtigen, dass die Zweitimpfung bei den Impfstoffen von Pfizer/BioNTech und Moderna nach 28 Tagen und bei AstraZeneca/Vaxzevria nach 3 Monaten vorgesehen ist und diese nicht ohne Weiteres verschoben werden kann. Johnson&Johnson ist eine Einzeldosis.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 23.07.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfablauf]

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]

Wo werden die Impfstoffe aufbewahrt?

Die Impfstoffe werden im Krankenhaus Bozen aufbewahrt und dort in Behältern bei -80 und -60 Grad (Pfizer BioNTech) bzw. zwischen -25 und -15 Grad (Moderna und Johnson & Johnson) gelagert. Sie werden dann auf die 7 Krankenhäuser des Südtiroler Sanitätsbetriebes aufgeteilt. Nach dem Auftauen haben die Impfstoffe unterschiedliche Haltbarkeitszeiten: bei einer konstanten Temperatur zwischen 2 und 8 Grad muss der Impfstoff von Pfizer BioNTech innerhalb von 5 Tagen, der Impfstoff von Moderna innerhalb 30 Tage und der Impfstoff von Johnson & Johnson innerhalb 3 Monaten aufgebraucht werden. Der Impfstoff von Vaxzevria (ex AstraZeneca) kann hingegen bis zum Verfallsdatum in einem normalen Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad gelagert werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 29.04.2021

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]

Was versteht man unter einer heterologen Impfung? 

Das Gesundheitsministerium hat für alle Unter-60-Jährigen, welche vorab eine Dosis Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten haben, angeordnet, dass diese den kompletten Impfzyklus mit der Zweitimpfung einer Dosis Comirnaty (Pfizer/BioNTech) oder Moderna, zu verabreichen nach 8-12 Wochen, beenden müssen. Durch den Wechsel des Impfstoffes wird diese Impfung auch heterologe oder Kreuzimpfung genannt. 
Deshalb wird der komplette Impfzyklus mit Vaxzevria nur mehr von Personen, welche mindestens 60 Jahre alt sind und die Erstdosis erhalten haben, abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb: Stand: 29.07.2021

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]

Ich bin unter 60 und habe die Erstdosis mit Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten. Kann ich den Impfstoff wechseln? 

Ja. Alle unter 60 müssen den Impfzyklus bei der Zweitimpfung mit einer Dosis eines mRNA-Impfstoffs (Comirnaty oder Moderna) vervollständigen, zu verabreichen 8-12 Wochen nach der Erstimpfung mit Vaxzevria.
Trotzdem, auch wenn es nicht empfehlenswert ist, steht es Personen auch unter 60 nach einer Einwilligungserklärung frei, sich im Falle der Ablehnung eines mRNA-Impfstoffes mit einer Zweitdosis des Impfstoffs Vaxzevria impfen zu lassen.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 03.08.2021

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]

Ich bin 60 Jahre alt und habe eine Vaxzevria-Impfung (Ex-AstraZeneca) erhalten. Kann ich den Impfstoff wechseln?

Nein. Personen im Alter von 60 Jahren oder mehr wird angeraten, den Impfzyklus mit einer Zweitdosis Vaxzevria zu beenden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 30.07.2021

[Covid-19-Impfung - Die Impfstoffe]

Kann die Coronaschutzimpfung gleichzeitig mit der Grippeschutzimpfung erfolgen oder muss zwischen den beiden Impfungen ein Abstand eingehalten werden?

Die Coronaschutzimpfung und die Grippeschutzimpfung können in einer einzigen Impfsitzung verabreicht werden. Das gilt sowohl für die Coronaschutz-Erstimpfung als auch für die Coronaschutz-Auffrischimpfung.
Nicht empfohlen wird hingegen eine gleichzeitige Impfung mit einem Lebendimpfstoff – etwa gegen Gelbfieber, Masern oder Windpocken. In diesem Fall sollte zwischen der Impfung mit einem Lebendimpfstoff und der Coronaschutzimpfung ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden.

Hinweis: Derzeit wird die neben der Coronaschutzimpfung zusätzlich mögliche Dosis der Grippeschutzimpfung in den Impfzentren ausschließlich an Personen über 60 Jahren bei der Erstimpfung sowie jenen, die den für die Booster-Impfung vorgesehenen Personengruppen angehören (Personen über 80 und besonders gefährdeten Personen), verabreicht.

Quelle: Gesundheitsministerium, Datum: 02.10.2021