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[Schwangerschaft]

Kann eine Wassergeburt durchgeführt werden?

Es soll keine Wassergeburt durchgeführt werden, da erwiesen ist, dass das Virus durch Darminhalt übertragen werden kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Wird das Neugeborene auf das Coronavirus getestet?

Ja. Wenn Sie positiv sind, wird das Neugeborene auf das Coronavirus getestet. Sie werden vom Neonatologen über alle notwendigen Untersuchungen des Neugeborenen ausführlich informiert.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Kann das Neugeborene bei mir im Zimmer bleiben, wenn ich positiv getestet wurde (oder wenn der Verdacht vorliegt)?

Ja. Wenn Sie keine oder wenig Symptome haben und es dem Neugeborenen gut geht, kann das Kind bei Ihnen bleiben. Sie werden über die notwendigen Hygienemaßnahmen ausführlich informiert.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Kann ich mein Kind stillen, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Das Virus wird nicht über die Muttermilch übertragen. Nach der derzeitigen Datenlage übersteigen die Vorteile des Stillens die Risiken der potentiellen Übertragung mit der Muttermilch.

Die folgenden Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden:

  • sorgfältiges Waschen der Hände, vor und nach dem Hautkontakt mit dem Neugeborenen, vor und nach dem Verwenden von Milchfläschchen oder der Milchpumpe,
  • Verwendung von Mundschutz beim Stillen,
  • korrekte Reinigung der Milchpumpe nach jeder Benützung.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Was passiert, wenn ich als Covid-19-positive Wöchnerin entlassen werde?

Die Entlassung erfolgt in multidisziplinärer Absprache mit der Infektionsabteilung und der Neonatologie. Außer den üblichen Wochenbett-Empfehlungen werden Sie ausführlich über die Verhaltensmaßnahmen zu Hause aufgeklärt. Sie erhalten ein Informationsblatt mit den Hinweisen zur Selbstisolierung. Zudem werden Sie regelmäßig von den Geburtshelfern/-helferinnen und vom Sprengel telefonisch kontaktiert, um das Wohlbefinden von Mutter und Kind zu überprüfen und Ihre Fragen zu beantworten.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Gibt es psychologische Hilfe für Schwangere und Wöchnerinnen?

Die Krankenhäuser bieten psychologische Hilfe an:

  • Krankenhaus Bozen: psychologische Assistenz auf Anfrage und/oder bei medizinischer Indikation, erreichbar unter der Telefonnummer 0471 435146
  • Krankenhaus Brixen: Psychologischer Dienst Brixen/Sterzing, erreichbar von Montag bis Freitag von 8.30 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0472 813100
  • Krankenhaus Bruneck: Psychologischer Dienst des Gesundheitsbezirks Bruneck, erreichbar von Montag bis Freitag von 8.30 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0474 586220
  • Krankenhaus Meran: Psychologischer Dienst des Gesundheitsbezirkes Meran, erreichbar von Montag bis Freitag von 8.30 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0473 251000. Bei Notfall: 366 6209403
  • Krankenhaus Schlanders: Psychologischer Dienst des Gesundheitsbezirkes Meran, erreichbar von Montag bis Freitag von 8.30 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0473 251000.

Hilfe findet man auch unter www.dubistnichtallein.it

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 18.06.2020

[Schwangerschaft]

An wen kann ich mich wenden, wenn ich noch Fragen habe?

  • Krankenhaus Bozen: Montag bis Freitag, tagsüber unter der Telefonnummer 333 6180551 und täglich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0471 908624 oder 908632 (Kreißsaal)
  • Krankenhaus Brixen: Montag bis Freitag, tagsüber unter der Telefonnummer 0472 812572 und täglich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0472 812599 oder 812573 (Kreißsaal)
  • Krankenhaus Bruneck: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0474 581339 und täglich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0474 581600 (Kreißsaal)
  • Krankenhaus Meran: Montag bis Freitag tagsüber im gynäkologischen Ambulatorium unter der Telefonnummer 0473 264080. Primar Dr. Heidegger: 0473 267934. Täglich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0473 264140 (Kreißsaal)
  • Krankenhaus Schlanders: täglich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0473 735958 (diensthabende Hebamme)

Weitere Informationen zum Thema „Schwanger sein in Coronazeiten“ sind auch unter den Downloads zu finden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 13.04.2020

[Ältere Generation]

Ich nehme mehrere Medikamente für meine chronischen Krankheiten. Bin ich dadurch geschwächt und kann mich leichter mit dem neuartigen Coronavirus infizieren? Soll ich die Therapien aussetzen?

Die Medikamente für die chronischen Krankheiten sind wichtig, um Symptome und Krankheitsverlauf unter Kontrolle zu halten. Sie sollen also nicht ausgesetzt werden, es sei denn, der behandelnde Arzt/die behandelnde Ärztin ordnet etwas anderes an.

Quelle: Gesundheitsministerium (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb), Stand: 31.03.2020

[Ältere Generation]

Ich leide an Bluthochdruck und nehme deshalb ACE-Hemmer und Sartane: Stimmt es, dass diese Medikamente den Schweregrad von Covid-19 verschlimmern können?

Es gibt derzeit keinen wissenschaftlichen Beweis, dass zwischen dem Einsatz von blutdrucksenkenden Mitteln und einer Verschlechterung des Verlaufes der Krankheit Covid-19 ein Zusammenhang besteht. Ändern Sie daher nicht die laufende Therapie und wenden Sie sich im Zweifel an Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin.

Quelle: Gesundheitsministerium (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb), Stand: 31.03.2020

[Ältere Generation]

Meine Hausärztin hat mir für meine Gelenksschmerzen antientzündliche nicht-steroidale Medikamente verschrieben (z.B. Ibuprofene): Stimmt es, dass sich die Krankheit Covid-19 dadurch verschlechtern könnte?

Es gibt derzeit keinen wissenschaftlichen Beweis, dass zwischen dem Einsatz von Ibuprofene und der Verschlechterung des Verlaufes der Krankheit Covid-19 ein Zusammenhang bestehen könnte. Ändern Sie daher nicht die laufende Therapie und wenden Sie sich im Zweifel an Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin.

Quelle: Gesundheitsministerium (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb), Stand: 31.03.2020