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[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Ich habe den Zeitpunkt der zweiten Impfdosis versäumt. Was muss ich tun?

Auch wenn die vorgesehene Zeitspanne zwischen der Erst- und Zweitdosis überschritten ist, ist es empfehlenswert, den Impfzyklus zu beenden. Aktuelle Daten belegen, dass ein sog. „Boost-Effekt“ auch einige Zeit nach der Erstimpfung zu verzeichnen ist. Es wird daran erinnert, dass die Handhabung der Impfstoffe einer kontinuierlichen Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien im Laufe der Zeit unterworfen ist.

Bitte einen passenden OPEN DAY-Termin aussuchen, oder, wenn eine Vormerkung notwendig ist, ein Mail samt der Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 28.08.2021

[Quarantäne und Isolation]

Ich bin geimpft und eine mit mir zusammenlebende Person ist an Corona erkrankt. Muss ich trotzdem in Quarantäne?

Nein. Enge Kontakte von bestätigten Coronaerkrankten müssen sich selbst beobachten, d.h., FFP-2-Masken zum Schutz in Innenräumen oder bei Menschenansammlungen für 10 Tage nach dem letzten Kontakt mit der als enger Kontakt eingestuften Person tragen.

Sollten während der Selbstbeobachtungszeit Symptome auftreten, welche auf Corona schließen lassen, wird empfohlen, unverzüglich einen Antigen- oder PCR-Test durchführen zu lassen, der auch im Falle eines negativen Nachweises am fünften Tag nach dem letzten Kontakt wiederholt werden sollte, sollten die Symptome andauern.


Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 05.04.2022

[Quarantäne und Isolation]

Was ist die Definition von engem Kontakt?

- Eine Person, die im selben Haushalt wie ein COVID-19-Fall lebt;
- Eine Person, die direkten Körperkontakt mit einem COVID-19-Fall hatte (z.B. Händeschütteln);
- Eine Person, die direkten ungeschützten Kontakt mit den Sekreten eines COVID-19-Falls hatte (z. B. Berühren von benutzten Papiertaschentüchern mit bloßen Händen);
- Eine Person, die mit einem COVID-19-Fall direkt (von Angesicht zu Angesicht) in einem Abstand von weniger als 2 Metern und für mindestens 15 Minuten in Kontakt gekommen ist;
- Eine Person, die sich in einer geschlossenen Umgebung (z. B. Klassenzimmer, Besprechungsraum, Wartezimmer im Krankenhaus) mit einem COVID-19-Fall aufgehalten hat und keine geeignete Schutzausrüstung getragen hat;
- Mitarbeiter des Gesundheitswesens oder andere Personen, die einen COVID-19-Fall direkt betreuen, oder Laborpersonal, das mit Proben eines COVID-19-Falls umgeht, ohne die empfohlene Schutzausrüstung zu benutzen oder durch die Verwendung ungeeigneter Schutzausrüstung;
- Eine Person, die in einem Zug, Flugzeug oder einem anderen Verkehrsmittel im Umkreis von zwei Sitzen in beliebiger Richtung um einen COVID-19-Fall gesessen hat; zu den engen Kontaktpersonen zählen Mitreisende und das für den Abschnitt des Flugzeugs/Zugs zuständige Personal, in dem der Fall saß.

Quelle: Gesundheitsministerium; Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 25.01.2022

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]

Was wissen wir zu den SARS-CoV2-Virusvarianten, welche derzeit am meisten diskutiert werden?

 Derzeit sind besonders die folgenden Varianten im Fokus der Experten der WHO und des ECDC:

Variante Alfa (Variante VOC 202012/01, bekannt auch als B.1.1.7), erstmals identifiziert in Großbritannien. 

Variante Beta (Variante 501Y.V2, bekannt auch als B.1.351), erstmals identifiziert in Südafrika.

Variante Gamma (Variante P.1), ursprünglich aus Brasilien.

Variante Delta (Variante VUI-21APR-01, bekannt auch als B.1.617), erstmals in Indien aufgetreten.

Variante Omikron (Variante B.1.1.529), derzeit die vorherrschende Variante. Omikron verläuft zwar milder, es gibt aber viel mehr Fälle. Ungeimpfte haben auch nach einer Infektion mit Omikron keinen Schutz vor einer Infektion durch eine Virusvariante wie Delta, die schwerere Verläufe verursacht. Eine Impfung bremst zudem jedes Virus in seiner Verbreitung aus.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF); Institut für Virologie an der Charité, Stand: 17.01.2022 

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Ist die Impfung sicher?

Der Impfstoff gegen das SARS-CoV2-Virus hat alle Überprüfungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen, die auch für andere Impfungen vorgesehen sind. Daran waren zehnmal so viele Personen beteiligt, wie bei vergleichbaren Studien zur Entwicklung eines Impfstoffes. So war es möglich, groß angelegte Studien für die Erprobung der Wirksamkeit und der Sicherheit durchzuführen. Außerdem ist das Verfahren nicht neu, es kommt aus der Krebsforschung und wird dort schon seit 25 Jahren am Menschen angewandt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Welche Risiken haben diese neuen Impfstoffe?

Bei Personen, die bereits früher allergisch auf eine Impfung oder auf einen der Bestandteile der neuen Impfstoffe reagiert haben, können in seltenen Fällen allergische Reaktionen auftreten. Eine derartige allergische Reaktion lässt sich aber gut vor Ort behandeln.

Bei den beiden Vektorimpfstoffen Vaxzevria von AstraZeneca und Janssen von Johnson & Johnson ist es bei jüngeren Personen in sehr seltenen Fällen zu Thrombotischen Thromozytopenien gekommen, weswegen diese Impfstoffe auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 nur mehr an Personen ab 60 Jahren verabreicht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Wo wird geimpft?

Die Impfung kann in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes, in zahlreichen Apotheken und bei den Ärztinnen und Ärzten für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen, gemacht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.06.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Kann ich mich auch beim Hausarzt oder Kinderarzt impfen lassen?

Wenn der Hausarzt die Impfaktion unterstützt und berechtigt wurde, im Ambulatorium zu impfen, ist die Impfung beim Hausarzt möglich (ÄrztInnen für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Wann kann man sich impfen lassen?

Alle Impftermine sind auf der vom Südtiroler Sanitätsbetrieb eingerichteten Internetseite www.coronaschutzimpfung.it zu finden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 13.01.2022

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

[Impfung Covid-19 - Verfügbare Impfstoffe]

Was versteht man unter einer heterologen Impfung? 

Das Gesundheitsministerium hat für alle Unter-60-Jährigen, welche vorab eine Dosis Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten haben, angeordnet, dass diese den kompletten Impfzyklus mit der Zweitimpfung einer Dosis Comirnaty (Pfizer/BioNTech) oder Moderna, zu verabreichen nach 8-12 Wochen, beenden müssen. Durch den Wechsel des Impfstoffes wird diese Impfung auch heterologe oder Kreuzimpfung genannt. 
Deshalb wird der komplette Impfzyklus mit Vaxzevria nur mehr von Personen, welche mindestens 60 Jahre alt sind und die Erstdosis erhalten haben, abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb: Stand: 29.07.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Die genannten Impfstoffe werden derzeit weltweit an mehrere Millionen Personen verabreicht. Bei einem Teil der Geimpften sind am Tag der Impfung oder in den folgenden ein bis zwei Tagen leichte Nebenwirkungen aufgetreten:
• Schmerzen an der Impfstelle
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Fieber.
Die Symptome sind meist mild, in seltenen Fällen etwas ausgeprägter. Nach ein bis drei Tagen sind die Beschwerden vorüber, zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.
Generell treten bei den Impfstoffen Pfizer BioNTech und Moderna die Nebenwirkungen eher nach der zweiten Dosis auf, bei Vaxzevria (ex AstraZeneca) eher nach der ersten. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 019.02.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Was soll ich tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Melden Sie aufgetretene Nebenwirkungen bitte an Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin bzw. an VigiCOVID.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 03.05.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Ich war an Corona erkrankt. Wie viele Impfdosen benötige ich und in welcher Zeit?

Laut dem Rundschreiben des Gesundheitsministeriums vom 21.07.2021 ist es möglich, eine einzige Impfstoffdosis an jene Personen zu verabreichen (egal, ob symptomatisch oder nicht), welche eine Infektion mit Corona überstanden haben, sofern die Impfung möglichst innerhalb von 6 Monaten und nicht später als 12 Monate nach der Genesung erfolgt.

Die Erkrankung und Genesung muss mit PCR-Test dokumentiert sein, damit das Gesundheitsministerium diese für den Greenpass anerkennt. Antigen-Schnelltests werden zu diesem Zweck nur anerkannt, wenn sie im Zeitraum vom 14.01.2021 und 11.04.2021 gemacht worden sind.

Für Menschen mit primärer oder sekundärer Immunschwäche, bedingt durch pharmakologische Behandlung, gilt weiterhin die Empfehlung, den kompletten Impfzyklus durchzuführen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021