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[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]

Sollen sich immungeschwächte Menschen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen impfen lassen?

Immungeschwächte Personen und solche mit Autoimmunerkrankungen, bei denen es keine Kontraindikationen gibt, können sich impfen lassen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist auf jeden Fall notwendig.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]

Sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich impfen lassen?

Wie bei jeder Impfung sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich bezüglich der Impfung mit ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin beraten. Menschen, die eine Allergie gegen die im Impfstoff enthaltenen Substanzen haben, müssen sich vor der Impfung unbedingt ärztlich beraten lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Ich habe den Zeitpunkt der zweiten Impfdosis versäumt. Was muss ich tun?

Auch wenn die vorgesehene Zeitspanne zwischen der Erst- und Zweitdosis überschritten ist, ist es empfehlenswert, den Impfzyklus zu beenden. Aktuelle Daten belegen, dass ein sog. „Boost-Effekt“ auch einige Zeit nach der Erstimpfung zu verzeichnen ist. Es wird daran erinnert, dass die Handhabung der Impfstoffe einer kontinuierlichen Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien im Laufe der Zeit unterworfen ist.

Bitte einen passenden OPEN DAY-Termin aussuchen, oder, wenn eine Vormerkung notwendig ist, ein Mail samt der Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 28.08.2021

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]

Was wissen wir zu den SARS-CoV2-Virusvarianten, welche derzeit am meisten diskutiert werden?

 Derzeit sind besonders die folgenden Varianten im Fokus der Experten der WHO und des ECDC:

Variante Alfa (Variante VOC 202012/01, bekannt auch als B.1.1.7), erstmals identifiziert in Großbritannien. 

Diese Variante hat ein höheres Ansteckungspotenzial gezeigt im Vergleich zu den bisher zirkulierenden Varianten (Übertragbarkeit um 37% höher als bei Stämmen mit Nicht-Varianten, statistisch variabel zwischen 18% und 60%). Das vermehrte Ansteckungspotenzial dieser Variante bringt eine höhere Zahl an Infektionen mit sich, was zu einer Zunahme der schweren Fälle führt. 

Variante Beta (Variante 501Y.V2, bekannt auch als B.1.351), erstmals identifiziert in Südafrika.

Daten zeigen, dass – obwohl ohne höheres Ansteckungspotenzial – diese Variante zum Teil für einen sog. "immune escape" der Antikörper verantwortlich sein könnte. Da dies grundsätzlich auch die Wirksamkeit der Antikörper durch eine Impfung betreffen könnte, wird diese Variante mit Aufmerksamkeit beobachtet. 

Variante Gamma (Variante P.1), ursprünglich aus Brasilien.

Studien haben ein höheres Ansteckungspotenzial ergeben und eine grundsätzliche Möglichkeit, sich erneut zu infizieren. Es gibt keine Nachweise über einen schwereren Krankheitverlauf.

Variante Delta (Variante VUI-21APR-01, bekannt auch als B.1.617), erstmals in Indien aufgetreten.

Diese beinhaltet eine Reihe von Mutationen, u.a. E484Q, L452R und P681R. Das gleichzeitige Auftreten dieser beunruhigt aufgrund des höheren Ansteckungspotenzials und der möglichen Gefahr, sich erneut zu infizieren. Es wurden auch Varianten des indischen Stamms ohne die Mutation E484Q  identifiziert, die genetisch verwandt sind.

Bis heute gibt es keine Beweise, dass diese Varianten schwerere Erkrankungsverläufe mit sich bringen oder die Impfstoffwirkungen abschwächen. Wissenschaftler vertiefen derzeit Untersuchungen mit internationalen Partnern, um die Wirkung der Mutationen auf das Verhalten des Virus zu erforschen und um zu garantieren, dass  alle notwendigen gesundheitspolitischen Maßnahmen getroffen werden.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.07.2021 

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]

Worum handelt es sich beim “Impfbus”?

Der “Impfbus – die Impfung kommt zu dir” ist ein Gemeinschaftsprojekt des Südtiroler Sanitätsbetriebes in Zusammenarbeit mit dem Roten und dem Weißen Kreuz, um den Bürgerinnen und Bürgern in den von den Impfzentren abgelegeneren Orten die Möglichkeit zu geben, sich einfach und unkompliziert impfen zu lassen. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.07.2021

[Greenpass]

Wie lang gilt der Green Pass?

Die Gültigkeit der Bestätigung hängt von der Art der Gesundheitsleistung ab.

A) Impfung: 
1. Falls die erste von zwei erforderlichen Impfdosis verabreicht wurde, wird die Bestätigung ab dem 12. Tag der Impfung generiert und ist ab dem 15. Tag bis zur darauffolgenden Dosis gültig, jedoch maximal 42 Tage lang bei Pfizer und Moderna und 84 Tage bei AstraZeneca. Wird z.B. erst 60 Tage nach der Erstimpfung mit Pfizer, die Zweitdosis verabreicht, verfällt der Greenpass ab dem 42. Tag. Nach der zweiten Impfung wird jedoch ein Greenpass 2/2 ausgestellt, der bereits am Tag nach der Impfung gültig ist.
2. Falls eine Zweitdosis verabreicht wurde oder eine Einzeldosis nach einer überstandenen Infektion, wird die Bestätigung innerhalb weniger Tage ausgestellt. Diese gilt für 12 Monate ab dem Datum der Impfung bzw. Genesung.
3. Im Falle einer Einmal-Dosis wird die Bestätigung ab dem 15. Tag der Verabreichung generiert und ist für 12 Monate gültig.

B) negativer PCR-Test oder Antigentest
Im Falle eines negativen PCR- oder Antigentests wird die Bestätigung innerhalb weniger Stunden ausgestellt und gilt für den PCR Test 72 und für den Antigentest 48 Stunden ab der Testung.

C) Genesung
Für an Corona Genesene wird die Bestätigung am Tag nach der Genesung ausgestellt und gilt für 180 Tage (6 Monate). Wenn eine Impfung innerhalb von 12 Monaten gemacht wird, gilt der Impfzyklus als abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 01.10.2021

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]

Braucht es für den Impfbus eine Vormerkung?

Nein, es reicht, sich mit der Gesundheitskarte zum festgelegten Tag und Zeitpunkt, an dem der Bus im Ort ist, einzufinden. Die Tabelle mit den Stopps der Autobusse finden Sie unter: https://www.coronaschutzimpfung.it/de/impftermine/alle-impftermine.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.07.2021 

[Covid-19-Impfung - Der Impfplan – wer wird wann geimpft?]

Wie erfolgt die Zweitimpfung, wenn ich im Impfbus geimpft werde? 

Der Impfbus macht eine zweite Runde im gleichen Ort und zur gleichen Zeit - nach genau der festgelegten Zeitspanne, in der die Zweitimpfung durchgeführt werden muss. Überprüfen Sie die ständig aktualisierte Seite mit den Stopps der Impfbusse und kommen Sie einfach zur nächstgelegenen Station. Alle Infos zu den Öffnungszeiten, Daten und Gemeinden, in denen die Busse halten, finden Sie hier: https://www.coronaschutzimpfung.it/de/impftermine/alle-impftermine.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 29.07.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Ist die Impfung sicher?

Der Impfstoff gegen das SARS-CoV2-Virus hat alle Überprüfungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen, die auch für andere Impfungen vorgesehen sind. Daran waren zehnmal so viele Personen beteiligt, wie bei vergleichbaren Studien zur Entwicklung eines Impfstoffes. So war es möglich, groß angelegte Studien für die Erprobung der Wirksamkeit und der Sicherheit durchzuführen. Außerdem ist das Verfahren nicht neu, es kommt aus der Krebsforschung und wird dort schon seit 25 Jahren am Menschen angewandt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021