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[Gesundheit, Prävention und Behandlung]

Was sollen Personen, die sich wegen Verdachts auf oder bestätigtem Covid-19 in häuslicher Isolation befinden, beachten?

Wer ein Covid-19-Verdachts- oder bestätigter Fall ist, muss sich von seinen Familienangehörigen fernhalten, und zwar möglichst in einem eigenen, gut durchlüfteten Raum, und darf keine Besuche empfangen.
Die kranke Person soll sich ausruhen, viel trinken und nährstoffreich essen. Sie muss eine chirurgische Maske tragen, die jeden Tag auszutauschen ist. Wenn sie eine solche nicht verträgt, muss sie eine strenge Atemwegshygiene einhalten: bei Husten oder Niesen Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch bedecken und es danach sofort entsorgen und die Hände mit Wasser und Seife oder mit einer Lösung auf Wasser- und Alkohol-Basis waschen.

Quelle: Gesundheitsministerium (Übersetzung: Südtiroler Sanitätsbetrieb), Stand: 16.04.2020

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]

Welches sind die Regeln für die Desinfektion/das Waschen der Hände?

Das Waschen und die Desinfektion der Hände sind die wichtigste Maßnahme, um einer Infektion vorzubeugen.
Die Hände sollten häufig und gründlich mit Wasser und Seife für mind. 60 Sekunden gewaschen werden. Wenn Wasser und Seife nicht vorhanden sind, können Sie auch Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis für die Hände verwenden (Alkoholkonzentration von mind. 70%).

Quelle: Gesundheitsministerium (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb) Stand: 27.02.2020

[Gesundheit, Prävention und Behandlung]

Wie lange überlebt das Coronavirus auf Oberflächen?

Die vorläufigen Daten zeigen, dass das Virus einige Stunden überlebt. Der Gebrauch von einfachen Desinfektionsmitteln (Alkoholkonzentration von 70% oder Mittel auf Chlorbasis – Bleichmittel zu 0,1%) kann das Virus beseitigen und damit auch das Risiko, andere Personen zu infizieren.

Desinfizieren Sie die Gegenstände, die Sie häufig benutzen (Handy, Kopfhörer oder Mikrophon), regelmäßig mit einem Tuch, das Sie mit Produkten auf Alkohol- oder Bleichmittelbasis getränkt haben (dabei Hinweise des Herstellers beachten!).

Quelle: Gesundheitsministerium und Istituto Superiore di Sanità (Übersetzung Südtiroler Sanitätsbetrieb) Stand: 16.03.2020

[Schwangerschaft]

Können sich schwangere oder stillende Frauen impfen lassen?

Ja, das Gesundheitsministerium empfiehlt die Impfung mit mRNA-Impfstoffen allen Frauen im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimester. Stillenden Frauen wird die Impfung ebenfalls empfohlen, es ist nicht notwendig, das Stillen dafür zu unterbrechen. Diese Empfehlung richtet sich nach dem überarbeiteten Dokument „Interimsempfehlungen zu den Impfungen gegen Corona während Schwangerschaft und Stillzeit“ des „Istituto superiore di sanità“.

Für eine Impfung im ersten Schwangerschaftstrimester, obwohl als sicher in jedem Schwangerschaftsstadium bezeichnet, liegen zur Zeit noch geringe Erkenntnisse vor. Frauen, die sich in diesem Zeitraum impfen lassen möchten, sollten Risiken und Vorteile mit dem behandelnden Arzt abwägen. 

Hauptzielgruppe an Schwangeren, die sich impfen lassen sollten, sind jene Frauen, die ein erhöhtes Risiko haben, Corona zu bekommen (z.B. Gesundheitsberufe, Pflegende) und jene, die ein höheres Risiko haben, Komplikationen zu entwickeln (Frauen mit Risikofaktoren wie älter als 30, BMI über 30, Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck, aus Staaten mit hohem Migrationsaufkommen kommend).

Falls eine geimpfte Frau nach der Impfung feststellt, dass sie schwanger ist, gibt es keine Anhaltspunkte, die auf eine Fehlgeburtsneigung hinweisen. Falls eine Frau zwischen der ersten und zweiten Dosis feststellt, dass sie schwanger ist, kann sie die zweite Dosis bis am Ende des zweiten Trimesters aufschieben. 

Es wird empfohlen, dass auch zusammenlebende Personen geimpft werden, um ein zusätzliches Ansteckungsrisiko der schwangeren und stillenden Frauen zu verringern.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco; Stand: 06.12.2021

[Schwangerschaft]

Kann ich die Termine auf der Geburtshilfe wahrnehmen?

Alle Geburtshilfeabteilungen arbeiten für die schwangeren Frauen weiter wie immer. Alle Dienste und Kontrollen werden angeboten. Ultraschall, Nackenfalten-Transparenz, die Kontrolluntersuchungen in der Schwangerschaft und am Termin werden, wie von Ihnen vorgemerkt, durchgeführt. Die Geburtshilfen sind rund um die Uhr geöffnet und immer für alle geburtshilflichen Notsituationen zugänglich.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Kann ich eine Begleitperson zu den vorgeburtlichen Kontrollen und zur Geburt mitnehmen?

Wenden Sie sich dazu an Ihr Krankenhaus.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 23.10.2020

[Schwangerschaft]

Kann ich mich im Krankenhaus anstecken?

Mittels verschiedener Maßnahmen haben die Südtiroler Krankenhäuser das Infektionsrisiko für die Schwangeren reduziert, sowohl während der ambulanten Kontroll- und Ultraschalluntersuchungen als auch während der stationären Aufnahme. Die ambulanten Kontrollen werden außerhalb der geburtshilflichen Station durchgeführt.
Selbstverständlich werden alle empfohlenen Hygienemaßnahmen eingehalten. Das Gesundheitspersonal trägt Schutzmasken sowohl im ambulanten Bereich als auch auf der Station und im Kreißsaal. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, wurde der Zugang für externe Personen eingeschränkt.

Die ambulanten Kontrollen finden statt:

  • Krankenhaus Bozen – im Erdgeschoss (Ambulatorium Nr. 18, 12 und 23)
  • Krankenhaus Brixen – im Untergeschoss (gynäkologisches Ambulatorium)
  • Krankenhaus Bruneck – im 3. Stock (gynäkologisches Ambulatorium)
  • Krankenhaus Innichen – im 2. Stock (gynäkologisches Ambulatorium)
  • Krankenhaus Meran – im Hochparterre (gynäkologisches Ambulatorium)
  • Krankenhaus Schlanders – im 1. Stock (gynäkologisches Ambulatorium; Vormerkung unter 0473 100 100).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 04.06.2020

[Schwangerschaft]

Ich bin schwanger: was soll ich tun, wenn ich engen Kontakt zu Personen hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden?

Auch in diesem Fall werden die Richtlinien der LD Nr. 24 vom 24.03.2022 angewandt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 06.04.2022

[Schwangerschaft]

Was muss ich tun, wenn ich Husten, Fieber (> 37,5° C) oder Atembeschwerden habe?

Wenn bei Ihnen Symptome, die auf eine Covid-19-Infektion hinweisen, auftreten, begeben Sie sich bitte in die Prä-Triage Ihres Krankenhauses. Wenn indiziert, wird Ihnen dort der Abstrich abgenommen. Zudem wird eine geburtshilfliche Beratung angefordert.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 19.05.2020

[Schwangerschaft]

Was soll ich tun, wenn ich positiv auf das Coronavirus getestet wurde?

Wenden Sie sich an den behandelnden Arzt/die behandelnde Ärztin, an den/die Gynäkologen bzw. die Gynäkologin oder an das nächste Krankenhaus. Je nach Symptomen und Schwangerschaftswoche werden die notwendigen Untersuchungen und Kontrollen festgelegt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Wie wirkt sich meine Covid-19-Infektion (oder Verdacht) auf die Geburt aus?

Covid-19-positiven Frauen (oder bei Verdacht) wird kein Wunschkaiserschnitt empfohlen, es sei denn, es liegen spezifische mütterliche oder fetale Indikationen vor.
Eine Peridural-Anästhesie ist nicht kontraindiziert. Allerdings kann diese Form der schmerzfreien Geburt aufgrund der Corona-Virus-Notlage nicht garantiert werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Die behandelnden Ärzte/Ärztinnen empfehlen bei mir eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs oder eine CT-Untersuchung, aber ich mache mir Sorgen um mein Baby.

Die Röntgen- oder CT-Untersuchung ist bei Ihnen jetzt unbedingt erforderlich, um Komplikationen auszuschließen und die zu Ihrem Wohle und dem Ihres Kindes notwendige Therapie durchführen zu können.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Was mache ich, wenn die Wehen einsetzen und ich mich in Selbstisolation bei positivem Covid-Test (oder Verdacht auf die Infektion) befinde?

Rufen Sie im Kreißsaal an (Telefonnummern siehe eigene Frage). Das Team entscheidet zusammen mit Ihnen auf der Basis der von Ihnen angegebenen Symptome (Geburtsbeginn?) und Ihrer klinischen Vorgeschichte, ob es sinnvoll ist, dass Sie ins Krankenhaus kommen. Wenn Sie ins Krankenhaus müssen, begeben Sie sich dort in die Prä-Triage. Dort müssen Sie den Infektionsstatus bzw.- verdacht mitteilen. Sie werden dann in die Covid-Zone der Geburtshilfe begleitet.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 19.05.2020

[Schwangerschaft]

Kann eine Wassergeburt durchgeführt werden?

Es soll keine Wassergeburt durchgeführt werden, da erwiesen ist, dass das Virus durch Darminhalt übertragen werden kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020

[Schwangerschaft]

Wird das Neugeborene auf das Coronavirus getestet?

Ja. Wenn Sie positiv sind, wird das Neugeborene auf das Coronavirus getestet. Sie werden vom Neonatologen über alle notwendigen Untersuchungen des Neugeborenen ausführlich informiert.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 03.04.2020