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[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Wer führt die Impfung durch?

Die Verabreichung muss auf jeden Fall durch geschultes ärztliches und pflegerisches Personal erfolgen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.02.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Wie oft muss geimpft werden?

Pfizer BioNtech: Man wird zweimal im Abstand von 21 Tagen geimpft. In besonderen Fällen kann bei der Anamnese der Abstand reduziert werden. Etwa eine Woche nach der zweiten Dosis ist der volle Impfschutz erreicht. 
Moderna: Man wird zweimal im Abstand von 28 Tagen geimpft. In besonderen Fällen kann bei der Anamnese der Abstand reduziert werden. Hier wird der volle Impfschutz zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht.
Vaxzevria (ex AstraZeneca): Man wird zweimal im Abstand von 3 Monaten geimpft. Der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der zweiten Dosis erreicht. Personen unter 60 Jahren, denen die erste Impfdosis mit Vaxzevria verabreicht wurde, erhalten auf Grundlage des Rundschreibens des italienisches Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 die Zweitimpfung mit einem mRNA Impfstoff.
Johnson & Johnson: Es ist nur eine Impfdosis notwendig und der volle Impfschutz ist zwei Wochen nach der Impfung erreicht.
Nuvaxovid (Novavax): Derzeit sind nur zwei Dosen im Abstand von drei Wochen vorgesehen.

Da die Infektionszahlen steigen, ist eine Auffrischdosis (Booster) 4 Monate nach Beendigung des Impfzyklus sehr wichtig, auch für jene Personen, welche mit dem Impfstoff Janssen nur einmal geimpft wurden.

Die vierte Dosis (zweite Auffrischung/Booster) hingegen kann 120 Tage nach der dritten Impfung (erste Auffrischung/Booster) oder nach einer eventuellen Infektion verabreicht werden.

Die 3. Auffrischimpfung („5. Dosis) wird jedenfalls allen Personen über 80 oder besonders gefährdeten Personen (also chronisch Kranken) ab 60 Jahren empfohlen und kann 120 Tage nach der 2. Auffrischimpfung oder Infektion gemacht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 21.10.2022

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Wieso sind die Abstände zwischen den beiden Impfdosen je nach Impfung unterschiedlich?

Das hängt einerseits von der Art ab, wie der Körper auf die Impfung reagiert, und andererseits von den Studien. Die Hersteller haben ihren Impfstoff getestet und geben daraufhin die wirkungsvollste Vorgehensweise vor.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Wenn man nach der ersten Dosis an Covid-19 erkrankt, erhält man noch eine zweite Dosis? Wie verhält es sich mit dem Green Pass?

Falls Sie sich nach einer Erstimpfung, für deren Abschluss zwei Impfdosen nötig sind, infiziert haben und die Infektion nach mehr als 14 Tagen nach der Verabreichung der Erstdosis erfolgt ist (es zählt das Datum des ersten positiven Tests), erhalten Sie die Bestätigung für den abgeschlossenen Zyklus zusammen mit dem Green Pass für Genesene.

Sollte die Infektion innerhalb von 14 Tagen nach der Erstdosis erfolgt sein, braucht es eine Zweitdosis, welche innerhalb von 180 Tagen nach der Infektion (es zählt das Datum des ersten positiven Tests) durchgeführt werden muss.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 13.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Wie lange hält der Impfschutz an?

Zum derzeitigen Stand weiß man nicht genau, wann der Impfschutz endet, es sind noch klinische Studien dazu im Laufen. Die meisten Studien zu den Impfstoffen sehen vor, dass Geimpfte für 2 Jahre überwacht werden, um weitere Informationen über die Schutzwirkung zu erhalten.

Bisherige Daten zeigen eine progressive Verminderung des Impfschutzes nach circa 5-6 Monaten ab dem Erstzyklus. Aus diesem Grund ist nach dieser Zeit auch die Auffrischimpfung vorgesehen. Zum heutigen Zeitpunkt müssen auch Geimpfte die Hygienemaßnahmen einhalten.  

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco; Stand: 01.12.2021

[Impfung Covid-19 - Verfügbare Impfstoffe]

Wieviel kostet die Impfung?

Die Impfung ist kostenlos.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Welche Personen sollen nicht geimpft werden?

Bei akuter Erkrankung (Fieber, etc.) sollte die Impfung verschoben werden. Wer früher auf eine Impfung oder auf einen Bestandteil der Impfstoffe allergisch reagiert hat, sollte vor der Impfung seinen/ihren Hausarzt kontaktieren. Bei Personen, die kürzlich an COVID-19 erkrankt waren, ist eine Impfung möglich, es sollten aber drei Monate seit der Erkrankung vergangen sein. Eine Antikörperbestimmung vor der Impfung ist nicht nötig. Chronische Krankheiten oder die Einnahme von Medikamenten sind keine Kontraindikationen für die Impfung. Bei einer Immunschwäche oder einer immunsupprimierenden Behandlung kann die Wirksamkeit der Impfung möglicherweise vermindert sein. Außerdem werden auf Grundlage des Rundschreibens des italienischen Gesundheitsministeriums vom 11.06.2021 Personen unter 60 Jahren die beiden Impfstoffe Vaxzevria und Johnson & Johnson nicht mehr verimpft. Sie erhalten einen mRNA Impfstoff. Das Rundschreiben des italienischen Gesundheitsministeriums vom 18.06.2021 sieht vor, dass in Ausnahmefällen (spezifische Impfkampagne für nicht ansässige Personen, schwer zu erreichende Personen), wenn der Nutzen einer einmaligen Verabreichung offensichtlich ist, der Impfstoff Johnson & Johnson auch an Personen unter 60 Jahren verabreicht werden kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Soll man vor der Impfung einen Antikörpertest machen, um zu entscheiden, ob man sich impfen lassen soll?

Nein, das ist nicht vorgesehen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Sollen sich Menschen mit chronischen Erkrankungen, Diabetes, Tumoren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen impfen lassen?

Genau bei diesen Personen ist das Risiko einer schweren Komplikation im Falle einer Covid-19-Erkrankung besonders groß, deshalb werden sie bei der Impfung auch anderen Personengruppen vorgezogen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Sollen sich immungeschwächte Menschen oder Menschen mit Autoimmunerkrankungen impfen lassen?

Immungeschwächte Personen und solche mit Autoimmunerkrankungen, bei denen es keine Kontraindikationen gibt, können sich impfen lassen. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin ist auf jeden Fall notwendig.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich impfen lassen?

Wie bei jeder Impfung sollen Menschen, die unter Allergien leiden, sich bezüglich der Impfung mit ihrem behandelnden Arzt/ihrer behandelnden Ärztin beraten. Menschen, die eine Allergie gegen die im Impfstoff enthaltenen Substanzen haben, müssen sich vor der Impfung unbedingt ärztlich beraten lassen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 08.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Birgt die Impfung gegen Sars-CoV-2 ein Risiko für Personen, die an Zöliakie leiden?

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass bei Menschen, die an Zöliakie leiden, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen durch die Impfung gegen Sars-CoV-2 besteht. Für sie gelten dieselben Empfehlungen der Gesundheitsbehörden wie für die Bevölkerung im Allgemeinen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 12.01.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Ich habe den Zeitpunkt der zweiten Impfdosis versäumt. Was muss ich tun?

Auch wenn die vorgesehene Zeitspanne zwischen der Erst- und Zweitdosis überschritten ist, ist es empfehlenswert, den Impfzyklus zu beenden. Aktuelle Daten belegen, dass ein sog. „Boost-Effekt“ auch einige Zeit nach der Erstimpfung zu verzeichnen ist. Es wird daran erinnert, dass die Handhabung der Impfstoffe einer kontinuierlichen Überprüfung nach wissenschaftlichen Kriterien im Laufe der Zeit unterworfen ist.

Bitte einen passenden OPEN DAY-Termin aussuchen, oder, wenn eine Vormerkung notwendig ist, ein Mail samt der Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 28.08.2021

[Isolation und Selbstüberwachung]

Ich bin geimpft und eine mit mir zusammenlebende Person ist an Corona erkrankt. Muss ich trotzdem in Quarantäne?

Nein. Enge Kontakte von bestätigten Coronaerkrankten müssen sich selbst beobachten, d.h., FFP-2-Masken zum Schutz in Innenräumen oder bei Menschenansammlungen für 10 Tage nach dem letzten Kontakt mit der als enger Kontakt eingestuften Person tragen.

Sollten während der Selbstbeobachtungszeit Symptome auftreten, welche auf Corona schließen lassen, wird empfohlen, unverzüglich einen Antigen- oder PCR-Test durchführen zu lassen, der auch im Falle eines negativen Nachweises am fünften Tag nach dem letzten Kontakt wiederholt werden sollte, sollten die Symptome andauern.


Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 05.04.2022

[Isolation und Selbstüberwachung]

Was ist die Definition von engem Kontakt?

- Eine Person, die im selben Haushalt wie ein COVID-19-Fall lebt;
- Eine Person, die direkten Körperkontakt mit einem COVID-19-Fall hatte (z.B. Händeschütteln);
- Eine Person, die direkten ungeschützten Kontakt mit den Sekreten eines COVID-19-Falls hatte (z. B. Berühren von benutzten Papiertaschentüchern mit bloßen Händen);
- Eine Person, die mit einem COVID-19-Fall direkt (von Angesicht zu Angesicht) in einem Abstand von weniger als 2 Metern und für mindestens 15 Minuten in Kontakt gekommen ist;
- Eine Person, die sich in einer geschlossenen Umgebung (z. B. Klassenzimmer, Besprechungsraum, Wartezimmer im Krankenhaus) mit einem COVID-19-Fall aufgehalten hat und keine geeignete Schutzausrüstung getragen hat;
- Mitarbeiter des Gesundheitswesens oder andere Personen, die einen COVID-19-Fall direkt betreuen, oder Laborpersonal, das mit Proben eines COVID-19-Falls umgeht, ohne die empfohlene Schutzausrüstung zu benutzen oder durch die Verwendung ungeeigneter Schutzausrüstung;
- Eine Person, die in einem Zug, Flugzeug oder einem anderen Verkehrsmittel im Umkreis von zwei Sitzen in beliebiger Richtung um einen COVID-19-Fall gesessen hat; zu den engen Kontaktpersonen zählen Mitreisende und das für den Abschnitt des Flugzeugs/Zugs zuständige Personal, in dem der Fall saß.

Quelle: Gesundheitsministerium; Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 25.01.2022