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[Gesundheit, Prävention und Behandlung]

Was wissen wir zu den SARS-CoV2-Virusvarianten, welche derzeit am meisten diskutiert werden?

 Derzeit sind besonders die folgenden Varianten im Fokus der Experten der WHO und des ECDC:

Variante Alfa (Variante VOC 202012/01, bekannt auch als B.1.1.7), erstmals identifiziert in Großbritannien. 

Variante Beta (Variante 501Y.V2, bekannt auch als B.1.351), erstmals identifiziert in Südafrika.

Variante Gamma (Variante P.1), ursprünglich aus Brasilien.

Variante Delta (Variante VUI-21APR-01, bekannt auch als B.1.617), erstmals in Indien aufgetreten.

Variante Omikron (Variante B.1.1.529), derzeit die vorherrschende Variante. Omikron verläuft zwar milder, es gibt aber viel mehr Fälle. Ungeimpfte haben auch nach einer Infektion mit Omikron keinen Schutz vor einer Infektion durch eine Virusvariante wie Delta, die schwerere Verläufe verursacht. Eine Impfung bremst zudem jedes Virus in seiner Verbreitung aus.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb, Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF); Institut für Virologie an der Charité, Stand: 17.01.2022 

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Ist die Impfung sicher?

Der Impfstoff gegen das SARS-CoV2-Virus hat alle Überprüfungs- und Genehmigungsprozesse durchlaufen, die auch für andere Impfungen vorgesehen sind. Daran waren zehnmal so viele Personen beteiligt, wie bei vergleichbaren Studien zur Entwicklung eines Impfstoffes. So war es möglich, groß angelegte Studien für die Erprobung der Wirksamkeit und der Sicherheit durchzuführen. Außerdem ist das Verfahren nicht neu, es kommt aus der Krebsforschung und wird dort schon seit 25 Jahren am Menschen angewandt.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.02.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Wo wird geimpft?

Die Impfung kann in den Impfzentren des Südtiroler Sanitätsbetriebes, in zahlreichen Apotheken und bei den Ärztinnen und Ärzten für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen, gemacht werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.06.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Kann ich mich auch beim Hausarzt oder Kinderarzt impfen lassen?

Wenn der Hausarzt die Impfaktion unterstützt und berechtigt wurde, im Ambulatorium zu impfen, ist die Impfung beim Hausarzt möglich (ÄrztInnen für Allgemeinmedizin, die die Impfung durchführen).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 21.06.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Wann kann man sich impfen lassen?

Alle Impftermine sind auf der vom Südtiroler Sanitätsbetrieb eingerichteten Internetseite www.coronaschutzimpfung.it zu finden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 13.01.2022

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Unterlagen).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

[Impfung Covid-19 - Verfügbare Impfstoffe]

Was versteht man unter einer heterologen Impfung? 

Das Gesundheitsministerium hat für alle Unter-60-Jährigen, welche vorab eine Dosis Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten haben, angeordnet, dass diese den kompletten Impfzyklus mit der Zweitimpfung einer Dosis Comirnaty (Pfizer/BioNTech) oder Moderna, zu verabreichen nach 8-12 Wochen, beenden müssen. Durch den Wechsel des Impfstoffes wird diese Impfung auch heterologe oder Kreuzimpfung genannt. 
Deshalb wird der komplette Impfzyklus mit Vaxzevria nur mehr von Personen, welche mindestens 60 Jahre alt sind und die Erstdosis erhalten haben, abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb: Stand: 29.07.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Die genannten Impfstoffe werden derzeit weltweit an mehrere Millionen Personen verabreicht. Bei einem Teil der Geimpften sind am Tag der Impfung oder in den folgenden ein bis zwei Tagen leichte Nebenwirkungen aufgetreten:
• Schmerzen an der Impfstelle
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Fieber.
Die Symptome sind meist mild, in seltenen Fällen etwas ausgeprägter. Nach ein bis drei Tagen sind die Beschwerden vorüber, zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.
Generell treten bei den Impfstoffen Pfizer BioNTech und Moderna die Nebenwirkungen eher nach der zweiten Dosis auf. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 019.02.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Was soll ich tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Melden Sie aufgetretene Nebenwirkungen bitte an Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin bzw. an VigiCOVID.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 03.05.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Ich nehme eine Vielzahl von Medikamenten. Mit wem kann ich darüber sprechen, ob eine Impfung angebracht ist?

Beim Anamnesegespräch vor der Impfung besteht die Möglichkeit, Fragen zu den Medikamenten zu stellen, die eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Ist es möglich, einige Tage nach der Impfung zur Blutspende zu gehen?

Der Centro Nazionale Sangue gibt folgende Hinweise:
- Personen, die mit abgeschwächten Viren geimpft wurden (z.B. Impfstoffe mit viraler Vektortechnologie oder abgeschwächte Lebendviren), können frühestens 4 Wochen nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
- Asymptomatische Personen, die mit inaktivierten Viren, Impfstoffen, die keine lebenden Erreger enthalten, oder rekombinanten Impfstoffen (z.B. mRNA-basierte Impfstoffe oder Proteinuntereinheiten) geimpft wurden, können frühestens 48 Stunden nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
Als Vorsichtsmaßnahme können Personen, die nach Verabreichung des Anti-SARS-CoV-2-Impfstoffs Symptome entwickelt haben, frühestens 7 Tage nach vollständigem Abklingen der Symptome zur Blutspende zugelassen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Centro Nazionale Sangue; Stand: 07.07.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Wo erhalte ich einen Impfnachweis?

Normalerweise wird der Impfnachweis im Impfzentrum ausgehändigt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann er nachträglich beim Hygienedienst des jeweiligen Gesundheitsbezirkes angefordert werden, indem Sie eine Mail an eine der folgenden Adressen schreiben und eine Kopie der eigenen Identitätskarte anhängen: 

- Gesundheitsbezirk Bozen: impfungen.bz@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Meran: impfungen.me@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Brixen: impfungen.bx@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Bruneck: impfungen.bk@sabes.it 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Stichwort Virusvarianten: wirkt die Impfung auch gegen diese?

Das Virus verändert sich laufend.
Aus diesem Grund stehen seit September 2022 die neuen angepassten bivalenten Impfstoffe zur Verfügung. Sie wirken gegen die derzeit zirkulierenden Omikron-Varianten. Die bivalenten Impfstoffe kommen nur für die zwei Auffrischungsimpfungen zum Einsatz.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco; Stand: 30.09.2022

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Wie können sich Personen aus Italien, EU- und Nicht-EU-Ländern, die sich aus Arbeitsgründen in Südtirol dauerhaft aufhalten, hier impfen lassen?

Für Personen im Besitz einer italienischen Steuernummer, die noch nicht im Südtiroler Gesundheitsdienst eingetragen sind, gilt folgendes: Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Arbeitsvertrag in Südtirol sind ihre Daten dem Sanitätsbetreib bekannt. Sie können sich direkt online vormerken oder ihre Daten samt Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it 

Nach Eintragung erhalten die gemeldeten Personen an die angegebene Mail-Adresse den Hinweis, sich nun für einem Impftermin ihrer Wahl vormerken zu können oder erhalten telefonisch direkt einen Termin.

 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 27.08.2021