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[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Wann kann man sich impfen lassen?

Alle Impftermine sind auf der vom Südtiroler Sanitätsbetrieb eingerichteten Internetseite www.coronaschutzimpfung.it zu finden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 13.01.2022

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Was muss man zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie einen gültigen Ausweis und Ihre Gesundheitskarte mit. Falls Sie Medikamente nehmen, sollten Sie eine Liste der Medikamente und eventuelle Arztbriefe mitbringen. Wenn möglich, laden Sie auch den Anamnesebogen und die Einverständniserklärung herunter und bringen beides ausgefüllt mit. Sie finden diese Dokumente unter www.coronaschutzimpfung.it (Downloads).

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 18.02.2021

[Impfung Covid-19 - Verfügbare Impfstoffe]

Was versteht man unter einer heterologen Impfung? 

Das Gesundheitsministerium hat für alle Unter-60-Jährigen, welche vorab eine Dosis Vaxzevria (Ex-AstraZeneca) erhalten haben, angeordnet, dass diese den kompletten Impfzyklus mit der Zweitimpfung einer Dosis Comirnaty (Pfizer/BioNTech) oder Moderna, zu verabreichen nach 8-12 Wochen, beenden müssen. Durch den Wechsel des Impfstoffes wird diese Impfung auch heterologe oder Kreuzimpfung genannt. 
Deshalb wird der komplette Impfzyklus mit Vaxzevria nur mehr von Personen, welche mindestens 60 Jahre alt sind und die Erstdosis erhalten haben, abgeschlossen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb: Stand: 29.07.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Die genannten Impfstoffe werden derzeit weltweit an mehrere Millionen Personen verabreicht. Bei einem Teil der Geimpften sind am Tag der Impfung oder in den folgenden ein bis zwei Tagen leichte Nebenwirkungen aufgetreten:
• Schmerzen an der Impfstelle
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Schüttelfrost, Fieber.
Die Symptome sind meist mild, in seltenen Fällen etwas ausgeprägter. Nach ein bis drei Tagen sind die Beschwerden vorüber, zur Linderung kann bei Bedarf Paracetamol eingenommen werden.
Generell treten bei den Impfstoffen Pfizer BioNTech und Moderna die Nebenwirkungen eher nach der zweiten Dosis auf, bei Vaxzevria (ex AstraZeneca) eher nach der ersten. 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 019.02.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Was soll ich tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Melden Sie aufgetretene Nebenwirkungen bitte an Ihren Arzt/Ihre Ärztin für Allgemeinmedizin bzw. an VigiCOVID.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 03.05.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Ich war an Corona erkrankt. Wie viele Impfdosen benötige ich und in welcher Zeit?

Laut dem Rundschreiben des Gesundheitsministeriums vom 21.07.2021 ist es möglich, eine einzige Impfstoffdosis an jene Personen zu verabreichen (egal, ob symptomatisch oder nicht), welche eine Infektion mit Corona überstanden haben, sofern die Impfung möglichst innerhalb von 6 Monaten und nicht später als 12 Monate nach der Genesung erfolgt.

Die Erkrankung und Genesung muss mit PCR-Test dokumentiert sein, damit das Gesundheitsministerium diese für den Greenpass anerkennt. Antigen-Schnelltests werden zu diesem Zweck nur anerkannt, wenn sie im Zeitraum vom 14.01.2021 und 11.04.2021 gemacht worden sind.

Für Menschen mit primärer oder sekundärer Immunschwäche, bedingt durch pharmakologische Behandlung, gilt weiterhin die Empfehlung, den kompletten Impfzyklus durchzuführen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Können geimpfte Personen andere infizieren?

Man hat durch Studien festgestellt, dass die Impfstoffe gegen Covid-19 schützen. Untersuchungen, ob geimpfte Personen mit einer asymptomatischen Infektion andere infizieren können, laufen derzeit. Da es möglich ist, dass das Virus trotz der schützenden Immunität in der Nasenschleimhaut überlebt, müssen geimpfte Personen und jene, die mit ihnen in Kontakt sind, weiterhin schützende Hygienemaßnahmen anwenden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 01.12.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Ich habe vor der Impfung Schmerzmittel eingenommen. Kann ich trotzdem geimpft werden?

Es ist kein Problem, wenn vor der Impfung (auch Tage vorher) Schmerzmittel (z.B. Paracetamol, Ibuprofen) eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Ich nehme eine Vielzahl von Medikamenten. Mit wem kann ich darüber sprechen, ob eine Impfung angebracht ist?

Beim Anamnesegespräch vor der Impfung besteht die Möglichkeit, Fragen zu den Medikamenten zu stellen, die eingenommen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 05.03.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Ist es möglich, einige Tage nach der Impfung zur Blutspende zu gehen?

Der Centro Nazionale Sangue gibt folgende Hinweise:
- Personen, die mit abgeschwächten Viren geimpft wurden (z.B. Impfstoffe mit viraler Vektortechnologie oder abgeschwächte Lebendviren), können frühestens 4 Wochen nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
- Asymptomatische Personen, die mit inaktivierten Viren, Impfstoffen, die keine lebenden Erreger enthalten, oder rekombinanten Impfstoffen (z.B. mRNA-basierte Impfstoffe oder Proteinuntereinheiten) geimpft wurden, können frühestens 48 Stunden nach der Impfung zur Blutspende zugelassen werden.
Als Vorsichtsmaßnahme können Personen, die nach Verabreichung des Anti-SARS-CoV-2-Impfstoffs Symptome entwickelt haben, frühestens 7 Tage nach vollständigem Abklingen der Symptome zur Blutspende zugelassen werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Centro Nazionale Sangue; Stand: 07.07.2021

[Impfung Covid-19 - Ablauf]

Wo erhalte ich einen Impfnachweis?

Normalerweise wird der Impfnachweis im Impfzentrum ausgehändigt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann er nachträglich beim Hygienedienst des jeweiligen Gesundheitsbezirkes angefordert werden, indem Sie eine Mail an eine der folgenden Adressen schreiben und eine Kopie der eigenen Identitätskarte anhängen: 

- Gesundheitsbezirk Bozen: impfungen.bz@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Meran: impfungen.me@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Brixen: impfungen.bx@sabes.it
- Gesundheitsbezirk Bruneck: impfungen.bk@sabes.it 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Infovac; Stand: 13.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Stichwort Virusvarianten: wirkt die Impfung auch gegen diese?

Das Virus verändert sich laufend. Die Immunantwort durch die Impfung schützt vor den meisten dieser Varianten, auch, wenn der Schutz gegen einzelne Varianten etwas niedriger sein kann.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco; Stand: 01.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Wie wird die Wirksamkeit der Impfstoffe berechnet??

Die Wirksamkeitsanalyse „Real World“, welche vom „Istituto superiore di sanità“ wöchentlich durchgeführt wird, fußt auf täglich erhobenen Daten aus der Bevölkerung und vergleicht die Häufigkeit der verschiedenen Punkte (Infektion, Erkrankung, Erkrankung mit Hospitalisierung, Erkrankung mit Aufnahme in Intensivtherapie, Todesfall) Geimpfter und Nicht-Geimpfter. Dies bedeutet, das im Unterschied zur reinen Analyse der Laborproben, es dadurch möglich ist, die Komplexität durch Co-Faktoren, die die Impfung beeinflussen, mit zu berücksichtigen, da Werte wie das Auftreten von Varianten oder Änderungen des Verhaltens einberechnet werden. Dadurch wird die Interpretation konkreter.

Diese Analyse speist zwei verschiedene Reports:

Jede Woche wird eine Schätzung erarbeitet, welche auf den verschiedenen Inzidenzen, Krankenhausaufnahmen und Intensivaufnahmen sowie Todesfälle von Geimpften und Ungeimpften basiert, auf  der Grundlage der Daten seit Beginn der Pandemie. Die Ergebnisse des sog. „report esteso“ werden wöchentlich vom „Istituto superiore di sanità“ publiziert.

Regelmäßig wird ein Report zum sog. „Impatto della vaccinazione“ publiziert: Dort wird die Wirksamkeit anhand der Vergleiche zwischen Geimpften und jenen der gleichen Vergleichsgruppe zwischen 0 und 14 Tagen nach der ersten Dosis berechnet. 

Die Ergebnisse werden den zuständigen Stellen zur Verfügung gestellt. Eine aktuelle Ausarbeitung hat z.B. ergeben, dass die Wirksamkeit der Verhinderung einer symptomatischen oder asymptomatischen Infektion bei vollständig geimpften Personen 89% während der vorherrschenden Variante Alpha betrug, während der vorherrschenden Variante Delta beträgt dieser Wert 76%.  

Quelle: Istituto Superiore di Sanità, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 01.12.2021

[Impfung Covid-19 - Impfplan]

Wie können sich Personen aus Italien, EU- und Nicht-EU-Ländern, die sich aus Arbeitsgründen in Südtirol dauerhaft aufhalten, hier impfen lassen?

Für Personen im Besitz einer italienischen Steuernummer, die noch nicht im Südtiroler Gesundheitsdienst eingetragen sind, gilt folgendes: Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Arbeitsvertrag in Südtirol sind ihre Daten dem Sanitätsbetreib bekannt. Sie können sich direkt online vormerken oder ihre Daten samt Telefonnummer schicken an: infovax@sabes.it 

Nach Eintragung erhalten die gemeldeten Personen an die angegebene Mail-Adresse den Hinweis, sich nun für einem Impftermin ihrer Wahl vormerken zu können oder erhalten telefonisch direkt einen Termin.

 

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Agenzia italiana del farmaco, Infovac; Stand: 27.08.2021

[Covid-19-Impfung - Impfsicherheit und -wirksamkeit]

Wurden die Impfstoffe ausreichend getestet?

Die Forschung zu den COVID-19-Impfstoffen hat keine Phase der Überprüfung der Wirksamkeit und Sicherheit, welche für die Entwicklung eines neuartigen Medikaments vorgesehen sind, ausgelassen. Im Gegenteil, diese kann auf eine hohe Anzahl von Freiwilligen zurückblicken, rund zehnmal so viel wie es in Vergleichsstudien zu anderen Impfungen der Fall war. Dass die Impfstoffe so rasch entwickelt und zugelassen wurden, ist zum einen den neuen Technologien und den großzügig vorhandenen Ressourcen, die in kürzester Zeit vorhanden waren, zu verdanken, zum anderen auch einem neuartigen Genehmigungsverfahren durch die zuständigen Behörden, welche Schritt für Schritt die Ergebnisse überprüft haben -  im Unterschied zu vorherigen Studien, bei denen diese Genehmigung erst am Ende des gesamten Forschungsprozesses erfolgte.

Quelle: Agenzia italiana del farmaco, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 10.08.2021