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[Isolation und Selbstüberwachung in Kindergarten und Schule]

An wen können sich die Eltern bei Fragen wenden?

Viele Fragen sind auf der Seite www.sabes.it bereits beantwortet. Für weitere Auskünfte kann das Bürgertelefon angerufen werden (Grüne Nummer 800 751 751, erreichbar von 8.00 bis 20.00 Uhr). In Zeiten mit sehr hohem Infektionsaufkommen kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 05.02.2022

 

[Isolation und Selbstüberwachung in Kindergarten und Schule]

Welche Verhaltensregeln müssen Eltern/Kinder bis zur endgültigen Isolationsverfügung beachten?

Die Hygieneregeln zur Betreuung einer kranken Person finden Sie unter den FAQs Sabes, Bereich "Quarantäne und Isolation", aufgelistet.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 05.02.2022

[Isolation und Selbstüberwachung in Kindergarten und Schule]

Kann ich mich/mein Kind überall testen lassen?

Der Test kann auch in privaten konventionierten und akkreditierten Einrichtungen durchgeführt werden. In diesem Fall muss das negative Testergebnis an den Südtiroler Sanitätsbetrieb über die Web-Plattform übermittelt werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 05.02.2022

[Isolation und Selbstüberwachung in Kindergarten und Schule]

Ist der Tag des positiven Tests Tag 0 oder Tag 1 der Isolation?

Es wird mit Tag 0 begonnen.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 05.02.2022

[Isolation und Selbstüberwachung in Kindergarten und Schule]

In welchen Fällen dürfen die Schülerinnen und Schüler die Klasse NICHT besuchen?

Laut den Bestimmungen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld für das Schuljahr 2022-2023 (hier herunterladbar), dürfen die Schülerinnen und Schüler in folgenden Fällen die Klasse nicht besuchen:

  • Falls Symptome auftreten, die auf COVID-19 schließen lassen, z.B. Atemwegserkrankungssymptome wie Husten, Erkältung mit Atemschwierigkeiten, aber auch Erbrechen (mehrere Male, in Zusammenhang mit Unwohlsein), Durchfall (drei- oder mehrmalige Entleerungen mit halbflüssigem oder flüssigem Stuhl), Geschmacks- und Geruchsverlust, starke Kopfschmerzen;
  • falls die Körpertemperatur über 37,5 Grad ansteigt;
  • falls ein positiver Coronatest vorliegt.

 Sollten diese Symptome auftreten, wird den Eltern/gesetzlichen Vertretern der Schülerinnen und Schüler empfohlen, ihre Kinder NICHT zur Schule zu schicken.

Quelle: Strategische Hinweise (ad interim), um SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld für das Schuljahr 2022-2023 einzudämmen, Datum: 02.09.2022

[Isolation und Selbstüberwachung in Kindergarten und Schule]

Dürfen Kinder, die älter sind als 6 Jahre, mit leichten Atemwegserkrankungssymptomen und ohne Fieber in die Schule?

Ja, wenn ihr allgemeiner Gesundheitszustand gut ist und ihre Körpertemperatur 37,5 Grad nicht überschreitet. Im Falle einer leichten Erkältung oder gelegentlichen Husten ist das Tragen von chirurgischen/FFP-2-Masken vorgesehen, bis die Symptome abklingen. Ebenso wird häufiges Händewaschen und das Befolgen der Hygienemaßnahmen im Falle von Husten/Niesen empfohlen (z.B. in die Armbeuge husten/niesen).

Quelle: Strategische Hinweise (ad interim), um SARS-CoV-2-Infektionen im schulischen Umfeld für das Schuljahr 2022-2023 einzudämmen, Datum: 02.09.2022

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Sollte vor der Auffrisch-Impfung gegen COVID-19 eine Antikörperbestimmung durchgeführt werden?

Fälschlicherweise nehmen viele Menschen an, dass bei hohem Antikörperspiegel nach der Grundimmunisierung gegen Covid-19 oder einer SARS-CoV-2-Infektion keine (Auffrisch-)Impfung verabreicht werden sollte. Das ist jedoch nicht korrekt.

Es ist nicht bekannt, ab welchem Wert von einem ausreichenden Schutz vor der Erkrankung ausgegangen werden kann. Es ist daher auch nicht empfohlen, vor der Verabreichung der (Auffrisch-)Impfung mittels serologischer Antikörpertestung zu prüfen, ob weiterhin ein Schutz vor COVID-19 besteht. Sicherheitsbedenken für eine (Auffrisch-)Impfung bei noch bestehender Immunität gibt es nicht.

Quelle: Robert-Koch-Institut, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 17.11.2021

[Covid-19-Impfung - Auffrisch-Impfung]

Kann ich eine Auffrisch-Impfung bekommen, wenn ich im Ausland bereits mit einem nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff (z.B. Sinovac, Sputnik usw.) geimpft worden bin?

Personen, die im Ausland bereits mit einem nicht in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft worden sind, können eine Auffrischdosis mit einem m-RNA-Impfstoff in den zugelassenen "Booster"-Dosierungen frühestens nach 28 Tagen und maximal bis zu 6 Monaten (180 Tagen) nach Abschluss ihres Impfzyklus erhalten. Der Abschluss eines derartigen integrierten Impfzyklus wird als gleichwertig anerkannt und berechtigt zum Greenpass.
Bei Überschreitung des maximalen Zeitraums von 6 Monaten nach Abschluss des Impfzyklus mit einem in der EU nicht zugelassenen Impfstoff, oder wenn dieser nicht abgeschlossen worden ist, kann ein vollständigen Impfzyklus mit m-RNA-Impfstoff durchgeführt werden.

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb, Stand: 18.11.2021  

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Können sich Kinder und Jugendliche impfen lassen?

Ja. Kinder zwischen 5 und 11 Jahren bekommen den Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer, und zwar in einer niedrigeren Dosis, nämlich 1/3 der für Jugendliche und Erwachsene zugelassenen Dosierung und in einer speziellen Formulierung für Kinder. Jugendliche ab 12 Jahren werden mit der für die Erwachsenen festgesetzten Dosierung des Impfstoffs von BioNTech/Pfizer geimpft.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 13.01.2022
 

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Gibt es einen Impfstoff, mit dem Kinder zwischen 5 und 11 Jahren vor Covid geschützt werden können?

Ja, für Kinder im Alter zwischen 5 und 11 Jahren steht der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer zur Verfügung. Es handelt sich um einen mRNA-Impfstoff, der schon bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen eingesetzt wird. Der einzige Unterschied bei der Anwendung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren im Vergleich zur Anwendung  bei Erwachsenen besteht darin, dass eine geringere Menge verabreicht wird (nämlich 1/3 der üblichen Dosis, also 10µg im Vergleich zu 30µg). Wie auch bei den anderen Altersgruppenist die Gabe von 2 Dosen im Abstand von 3 Wochen in Form einer intramuskulären Injektion in den Oberarm vorgesehen. Derzeit ist der Impfstoff von Pfizer-BioNtech der einzige für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zur Verfügung stehende Impfstoff.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Warum sollen Kinder geimpft werden?

Laut der wissenschaftlichen technischen Kommission der italienischen Arzneimittelbehörde AIFA (CTS) kann bei Kindern - obwohl Infektionen mit SARS-CoV-2 bei Kindern meist milder verlaufen - das damit zusammenhängende sogenannte pädiatrische inflammatorische Multiorgansysdrom (PIMS) auftreten, welches oft sogar eine Behandlung auf der Intensivstation zur Folge hat.
Außerdem betont die CTS, dass die Impfung, abgesehen davon, dass sie eine Infektion sowie mögliche damit zusammenhängende Konsequenzen verhindert, andere positive Aspekte mit sich bringt, wie die Möglichkeit die Schule zu besuchen und an einem normalen sozialen Leben mit Freizeit- und Erziehungsangeboten teilzuhaben. Dies ist besonders für die psychische und Persönlichkeits-Entwicklung im Kindheitsalter von Bedeutung.
Abgesehen von diesen unmittelbaren Vorteilen trägt die Impfung von Kindern zu einer Erhöhung der Impfquote der Gesamtbevölkerung bei und damit einhergehend auch zu einem größeren Schutz von gefährdeten Personen aller Altersgruppen, besonders von jenen, die mit den Kindern zusammenleben.

Quelle: Gesundheitsministerium, Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Ist die Impfung für meine Tochter/meinen Sohn sicher?

Ja. Zulassungsstudien für diese Altersgruppe haben gezeigt, dass sie mit einer Wirksamkeit von 91% vor einer Erkrankung mit COVID-19 schützt. Analog wie bei älteren Jugendlichen und Erwachsenen können auch bei Kindern nach der Coronaschutzimpfung lokale Impfreaktionen wie Schmerzen oder Schwellungen auftreten oder Reaktionen des Allgemeinbefindens wie Fieber, Unwohlsein oder Müdigkeit, die gewöhnlich nur 1-2 Tage lang andauern. Kinder ab 5 Jahren können gegen COVID-19 geimpft werden, die Sicherheit und Wirksamkeit wurden genau überwacht und Zulassungsstudien für die Altersgruppe von 5-11 Jahren wurden durchgeführt.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Welches sind die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern?

Nach Verabreichen der Impfung kann es zu einigen Impfreaktionen kommen, welche normale Reaktionen des Körpers darstellen und zeigen, dass ein Schutz gegen die Krankheit gebildet wird. Gewöhnliche Impfreaktionen sind Schmerzen, Rötung und Schwellungen an der Einstichstelle, sowie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Übelkeit. Diese Impfreaktionen können unter Umständen die Alltagstätigkeiten beeinflussen, verschwinden jedoch innerhalb von einigen Stunden bzw. Tagen. Sanitätsbehörden und Wissenschaft setzen die Überwachung der Eilzulassung fort und registrieren eventuelle seltene Nebenwirkungen der Impfung.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Kann mein Kind (5-11 Jahren) auch dann geimpft werden, wenn es an Covid-19 erkrankt war und genesen ist?

Ja es ist möglich, wenn es eine Infektion hatte, die mit einem positiven PCR-Test nachgewiesen worden ist.
Es ist möglich, eine Einzeldosis der Coronaschutzimpfung durchzuführen, wenn die Impfung innerhalb von 6 Monaten nach der bestätigten SARS-CoV-2-Erkrankung gemacht wird.
Es ist nicht notwendig, den Antikörpertiter zu ermitteln, um zu entscheiden, ob die Impfung gemacht werden soll.
Falls mehr als 12 Monate nach der Erkrankung vergangen sind, ist es notwendig, 2 Impfdosen zu verabreichen, um einen geeigneten Schutz zu erzielen.
Falls eine Therapie mit monoklonalen Antikörpern oder Convaleszent Plasma gegen COVID-19 durchgeführt worden ist, ist es notwendig 90 Tage zu warten, bevor eine Impfung gegen COVID-19 erfolgen kann.
Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Behandlung Ihr Kind erhalten hat oder bei anderen Fragen zur Impfung sprechen Sie mit dem Kinderarzt.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021

[Covid-19-Impfung - Impfungen für Kinder und Jugendliche]

Sollte mein Kind, wenn es eine durch einen PCR-Test bestätigte Covid-19-Infektion hatte und ein primäres bzw. aufgrund von Medikamenteneinnahme sekundäres schwaches Immunsystem hat, nur eine einzige Impfdosis erhalten?

All jene, die ein supprimiertes Immunsystem haben, sollten, dem Impfschema entsprechend, 2 Impfdosen erhalten.

(Auf Grundlage FAQ Region Latium)

Quelle: Südtiroler Sanitätsbetrieb; Stand: 07.12.2021