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Krankenhaus Bozen | 05.03.2020 | 10:10

“LuceMia” unterstützt Dienst für Immunhämatologie Landeskrankenhaus Bozen

Ein wichtiges Geschenk für alle, die auf eine Transplantation warten.

von links: Primaria Cinzia Vecchiato, Mutter Wilma, Umberto Tait, Bruder Luca und der Vater MarcoZoomansichtvon links: Primaria Cinzia Vecchiato, Mutter Wilma, Umberto Tait, Bruder Luca und der Vater Marco

Am 27. Februar 2020 überreichten Wilma, Luca und Marco Randi von der Initiative „LuceMia – il sorriso di Laura Randi“ im Rahmen einer kleinen informellen Feier ein technologisch hochwertiges Messgerät, das für die Tätigkeit des Dienstes für Immunhämatologie und Bluttransfusion von großer Bedeutung ist. In Anwesenheit des sichtlich gerührten Bezirksdirektors Umberto Tait konnte Primaria Cinzia Vecchiato ein Fluorometer entgegennehmen.

Mit diesem vollautomatisierten Messgerät wird die DNA der Zellen analysiert. Dies ist Voraussetzung, um einen Kompatibilitätstests für Transplantationen und andere Gentests durchführen zu können.

Mit dieser großzügigen Geste möchte die Vereinigung „LuceMia“ sowohl den Patientinnen und Patienten zur Seite stehen, die auf eine Transplantation warten, als auch potentielle Spender bei der Vorbereitung auf die Rückenmarkspende unterstützen.

„Mit diesem Gerät können wir mit dem heutigen technologischen Stand Schritt halten, optimale und vor allem sichere Ergebnisse garantieren und nicht zuletzt auch unnötige Analysen vermeiden“, so Primaria Vecchiato. Finanziert wurde das Geschenk durch den Erlös aus der Wohltätigkeitsauktion "Campioni di sorriso“, die Ende 2019 stattgefunden hat. Dabei wurden signierte Erinnerungsstücke von Fußballprofis versteigert, wie etwa die Trikots von Cristiano Ronaldo, Arjen Robben und Athleten von „Napoli Calcio“, sowie die Handschuhe von Manuel Neuer und vieler weiterer Champions. Ein großes Dankeschön geht an alle, die an diesem Projekt mitgewirkt haben.

„LuceMia – il sorriso di Laura Randi“

Die Initiative „LuceMia – il sorriso di Laura Randi“ entstand nach dem Tod der 21-jährigen Boznerin Laura Randi, die nach zwei Jahren den Kampf gegen ihre Leukämieerkrankung verloren hat. Während ihrer Therapie wuchs in Laura Randi der Wunsch, eine Initiative zu gründen, um krebskranken Kindern und Jugendlichen zu helfen, die - wie sie selbst - jeden Tag gegen die Krankheit ankämpfen.

Einige Tage nach ihrem Tod beschlossen ihr Bruder Luca, ihre Mutter Wilma und ihr Vater Marco, Lauras Traum zu verwirklichen und gründeten die Initiative „LuceMia – il sorriso di Laura Randi“, die krebskranken Kindern Momente des Lächelns schenken und Familien tatkräftig unterstützten soll. Die Initiative organisiert Freizeitveranstaltungen für die kleinen „Krieger“, die gegen ihre Krankheit ankämpfen und spendet Spiele und medizinische Bedarfsmittel, wo diese benötigt werden - hauptsächlich in der Region Trentino-Südtirol aber auch italienweit.

(GF)


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