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Rehabilitation

Kontakte

Primarin: Dr.in Bettina Wachtler
Pflegekoordination auf der Abteilung: Anna Lerchner
Pflegekoordination in der Ambulanz: Anna Lerchner
Therapiekoordination auf der Erwachsenenreha: Hanspeter Leitner
Therapiekoordination auf der Kinderreha: Katherina Tauber
Tel. Erwachsenenreha: 0474 581 300
Tel. Kinderreha: 0474 581 810
Fax: 0474  581 301
E-Mail: reha-bruneck@sabes.it  

Besuchszeiten Bettenstation:
13:00 - 15:00 Uhr und 19:00 - 20:00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags zusätzlich: 10:00 - 11:00 Uhr


Über uns

BehandlungUnser ärztliches Team

Dr.in Bettina Wachtler (Primarin), Dr. Vincenzo Alessio Chirico, Dr.in Dora Maneschg, Dr.in Alexandra Obermair, Dr. Erich Pescoller, Dr. Manuele Petrangeli, Dr.in Elisabeth Pizzinini, Dr.in Andrea Schmiedhofer, Dr. Konrad Steinhauser

Strukturen der Rehabilitation des Gesundheitsbezirkes Bruneck

  • Krankenhaus Bruneck (ambulante Behandlung und Bettenstation)
  • Krankenhaus Innichen (ambulante Behandlung)
  • Sprengel Pikkolein (ambulante Behandlung)
  • Sprengel Sand in Taufers (ambulante Behandlung)
  • Sprengel Welsberg (ambulante Physiotherapie) 

Zusätzlich werden folgende Einrichtungen nach Bedarf von unseren Fachärzten betreut:

  • Alters- und Pflegeheim Bruneck
  • Alters- und Pflegeheim St. Johann im Ahrntal
  • Alters- und Pflegeheim St. Martin in Thurn

Folgende Berufsbilder sind an der Abteilung und den Diensten für physikalische Medizin und Rehabilitation tätig:

  • FachärztInnen für physikalische Medizin und Rehabilitation
  • Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Pflegepersonal
  • ErgotherapeutInnen
  • LogopädInnen
  • PhysiotherapeutInnen
  • HeilmasseurInnen

Beratende Tätigkeiten durch:

  • NeuropsychologInnen
  • KinderpsychologInnen

Patientengruppen und Krankheitsbilder, welche auf der Erwachsenenreha behandelt werden:

Wir betreuen ein äußerst breites Patientenspektrum von Kindern im Entwicklungsalter übers Jugend- und Erwachsenenalter bis zum älteren Menschen; insbesondere befassen wir uns mit folgenden Erkrankungen:

  • Konservativ orthopädische Krankheiten (akute und chronische Schmerzen, Fehlhaltungen und funktionelle Störungen des Bewegungsapparates).
  • Nachbehandlung chirurgisch versorgter Verletzungen und Schäden am Bewegungsapparat.
  • Neurologische Krankheitsbilder - insbesondere Behandlung von motorischen Funktionsdefiziten und Hirnleistungsstörungen wie z.B. nach Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Verletzungen oder Rückenmarkschädigungen.
  • Rheumatologische Krankheiten.
  • Die Kinderrehabilitation befasst sich u. a. vorwiegend mit konservativ-orthopädischen Problemen (z.B. Wirbelsäulen- und Fußfehlstellungen), neurologischen Störungen (z.B. nach "Geburtstraumen"), Entwicklungsstörungen, -verzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten (z.B. Überaktivitätssyndrom, Lese-Rechtschreib-Schwäche, ...), Sprach- und Sprechstörungen (z. B. Lispeln, Stottern, ...).
  • In unseren Kompetenzbereich fällt weiterhin die Anpassung und Verschreibung von Orthesen (Stützmieder und diverse Bandagen ...), Prothesen (nach Amputation von Gliedmaßen), sowie die Heilbehelfverschreibung für ZivilinvalidInnen (Beratung hinsichtlich technischer Hilfsmittel wie Rollstühle, Pflegebetten, Hebevorrichtungen, Treppenaufstiegshilfen ...).

Zur Behandlung obiger Krankheitsbilder werden folgende Möglichkeiten angeboten:

  • Ärztliche BehandlungÄrztliche Therapiemaßnahmen:
    Zusätzlich zu den üblichen Arzneimittelverschreibungen werden seitens unseres Ärzteteams spezielle medikamentöse Rheuma-, Osteoporose- und Schmerzprotokolle erstellt, wir beherrschen sämtliche wichtigen Infiltrations- und Mobilisationstechniken zur Linderung von Schmerzen am Bewegungsapparat. Seit längerem setzen wir zur Schmerzbehandlung am Bewegungsapparat die Lasertherapie ein. Zuletzt wurde an unserem Dienst auch die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) eingeführt.
    Neben den üblichen medikamentösen anti-spastischen Therapieschemata wenden wir auch die therapeutische Verabreichung von Botulinum-Toxin an.
  • Physiotherapie:
    Nach diagnostischer Abklärung von Seiten des/der Arztes/Ärztin erarbeitet der/die PhysiotherapeutIn therapeutische Maßnahmen, die der funktionellen Wiederherstellung sensomotorischer Störungen dienen und überprüft deren Verlauf und Resultate bezogen auf die Behandlungsziele.
    RehabilitationUnsere PhysiotherapeutInnen beherrschen sämtliche wichtigen manuellen Therapie- und Mobilisationstechniken, diverse neurorehabilitative Methodiken, sowie eine vielfältige Palette von bewährten Weichteil- und reflexogenen Massagetechniken. Außerdem verwenden wir elektrotherapeutische, elektromagnetische, termische und mechanische physikalische Therapieformen, wie z. B. Elektro-, Ultraschall-, Laser-, Fango- und Kryotherapie, Stangerbäder, vier Zellenbäder und a. m.
    Auch können wir Hydrotherapie im Bewegungsbecken bei einer Wassertemperatur um 34° C anbieten.
    Wir verfügen über einen umfangreichen Gerätepark für die medizische Trainingstherapie und eine isokinetische Station (Cybex).
    Besonders gute Behandlungserfolge erzielen wir mit einem aus Norwegen eingeführten Behandlungskonzept, dem S-E-T Konzept (Sling Esercise Therapy), auch "TerapiMaster" genannt, das eine ganzheitliche Behandlung von Beschwerden am Bewegungssystem ermöglicht.
  • Logopädie:
    Es werden vorwiegend Sprach- und Sprechstörungen behandelt. Weitere Schwerpunkte stellen Koordinationsstörungen des Kau- und Schluckaktes (wie z.B. nach Schlaganfällen häufig) sowie die Behandlung von Störungen der mimischen Muskulatur (z. B. bei Nervenlähmungen oder Parkinson-Syndromen).
  • RehabilitationErgotherapie:
    Die ErgotherapeutInnen befassen sich mit Selbsthilfetraining bei PatientInnen mit körperlichen Behinderungen, sie fertigen auf ärztliche Anordnung diverse Schienen und behandeln in Zusammenarbeit mit der Physiotherapie Funktionsstörungen im Bereiche der Hände und Arme. Weiters befasst sich die Ergotherapie mit komplexen Hirnleistungsstörungen, die unter anderem auch im Einsatz verschiedener Computerprogramme behandelt werden.
  • Pflegepersonal:
    Die Krankenpflege ermittelt bei der Aufnahme den Pflegebedarf. Bei der Entlassung plant sie in enger Zusammenarbeit mit der Krankenpflege im Territorium den voraussichtlichen Pflegebedarf. Ausgehend von den Möglichkeiten und den besonderen Bedürfnissen der betreuten Person, versucht sie mögliche Komplikationen zusätzlich zur Erkrankung zu vermeiden, körperliche und psychische Beschwerden zu lindern und zu heilen und die Gesundheit der gepflegten Person zu fördern. Das Ziel ist es, die größtmögliche Selbstständigkeit in der voraussichtlichen Wohnsituation nach dem Reha-Aufenthalt zu gewährleisten. Die Anleitung und Unterstützung der betreuten Person, der pflegenden Angehörigen, sowie der privaten Betreuungspersonen sind deshalb ein zentrales Thema. Angewandte Konzepte sind: Kinaesthetics, Bobath, Basale Stimulation, Aromapflege.

Patientengruppen und Krankheitsbilder, welche auf der Kinderrehabilitation behandelt werden:

Im Dienst für Kinderrehabilitation arbeiten PhysiaterInnen, KinderneuropsychiaterInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen und PhysiotherapeutInnen mit Kindern im Alter von 0 bis 18 Jahren. Auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Beratung der Eltern, Kindergärten und Schulen wird großer Wert gelegt. Auch mit dem psychologischen Dienst besteht eine enge Zusammenarbeit.

Ergotherapie: Die Ergotherapie begleitet Kinder in ihrer Gesamtentwicklung. Sie wird eingesetzt bei Kindern, die in ihrer körperlichen, geistigen oder sozialen Entwicklung beeinträchtigt sind und bei Kindern, die Probleme im Spiel- und Lernverhalten, in der Handlungsfähigkeit oder in der Alltagsbewältigung haben.
Überprüft und gefördert werden die Bewegungsgeschicklichkeit (Koordination, Gleichgewicht, Kraftdosierung, Malen, Schreiben, Schneiden, ...); die Wahrnehmungsfähigkeit (Körperwahrnehmung, Erkennen von Zusammenhängen, Einschätzen von Gefahren, ...); die kognitiven Fähigkeiten (Denken, Lernen, Planen, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration, ...); die Selbständigkeit (An- und Ausziehen, Essen, Körperpflege, Organisation des Arbeitsplatzes, ...). Bei Bedarf bieten die ErgotherapeutInnen Unterstützung bei der Auswahl von geeigneten Hilfsmitteln.

Logopädie: Die Logopädie hat zum Ziel, das Kind in seiner Gesamtentwicklung zu begleiten, die sprachlichen Fähigkeiten zu unterstützen und somit die sozial-emotionalen und kognitiven Kompetenzen im Alltag zu fördern. Die LogopädInnen beschäftigen sich mit der Vorsorge, der Abklärung, der Beratung und der Therapie des kindlichen Spracherwerbes (Sprachverständnis, Sprachproduktion, Wortschatz, Grammatik, Gesprächsfähigkeit), des Schriftspracherwerbes (Lesen und Schreiben), der Atmung und der Stimme, des Sprechflusses (Stottern) und der Nahrungsaufnahme (Saugen, Kauen, Schlucken).
Unsere LogopädInnen untersuchen und behandeln auch bei erwachsenen Patienten Störungen des Sprechflusses (Stottern). Hierzu melden Sie sich mit einer Zuweisung des Hausarztes für eine logopädische Erstuntersuchung direkt im Ambulatorium für Kinderrehabilitation. Weiters behandeln wir bei erwachsenen Patienten funktionelle und organische Stimmstörungen (gestörter Stimmklang, eingeschränkte stimmliche Leistungsfähigkeit), sowie Patienten mit Tumoren im Kopf- und Halsbereich. Für diese Therapien erfolgt die Zuweisung über den HNO-Arzt.

Physiotherapie: In der Physiotherapie werden Kinder mit folgenden Störungsbildern behandelt:
Sensorische Entwicklungsstörungen aufgrund genetischer Erkrankungen (z.B. Down-Syndrom, Muskeldystrophie, ...), aufgrund von Geburtsschäden (z.B. Zerebralparese, Plexusparese, ...), aufgrund von Unfällen (z.B. Frakturen und Schädelhirntraumen, ...).
Angeborene oder erworbene Fehlhaltungen bzw. Fehlstellungen des Bewegungsapparates (z.B. Kopfhaltungsasymmetrien, Fußfehlstellungen, Rundrücken, Skoliose, ...).
Chronische Krankheiten, die zu motorischen Beeinträchtigungen führen (z.B. Rheuma, Muskel- und Atemwegserkrankungen, ...).
Ein wesentlicher Inhalt der Therapie ist das Fördern der motorischen Entwicklung, das Erlernen bzw. Wiederherstellen von physiologischen Haltungs- und Bewegungsmustern. In der Therapie unterstützen wir die Kinder darin, Bewegungen zu erfahren und Möglichkeiten zu finden, um sich im Alltag besser bewegen zu können.


Ambulatorien

Ambulatorium für Rehabilitation

Wo: dritter Stock, Trakt D
Wann: Montag - Freitag, 08:00 - 16:00 Uhr
Vormerkungen: Ambulatorium für Rehabilitation, Tel. 0474 581 300, Montag - Freitag, 09:00 - 12:00 Uhr
Zugang: mit Bewilligung des Hausarztes oder Abteilungsarztes

Ambulatorium für Kinderrehabilitation

Wo: fünfter Stock, Trakt D
Wann: Montag - Freitag, 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr
Vormerkungen: Ambulatorium für Kinderrehabilitation, Tel. 0474 581 810, Montag - Freitag, 08:00 - 12:00 Uhr
Zugang: mit Bewilligung des Kinderarztes, Hausarztes oder Abteilungsarztes
Kinderneuropsychiatrische Visiten: Direkte Vormerkung im Ambulatorium für Kinderrehabilitation
Rehavisiten: Vormerkung über die Einheitliche Vormerkstelle

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