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Initiativen | 03.10.2019 | 08:58

Pressekonferenz: Welttag der Psychischen Gesundheit - Bozen 2019

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden gestern (02.10.2019) die verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt, die im Rahmen des Welttages der psychischen Gesundheit 2019 vom 3. bis 15. Oktober stattfinden.

Foto von links: Paolo Spolaore, Silvia Pocchiesa, Sergio Pertial, Waltraud Deeg, Daniela dalla Costa, Liliana Di Fede, Andreas Conca;ZoomansichtFoto von links: Paolo Spolaore, Silvia Pocchiesa, Sergio Pertial, Waltraud Deeg, Daniela dalla Costa, Liliana Di Fede, Andreas Conca;

Wir leben in einer Zeit, in der aus verschiedenen Gründen psychische Erkrankungen oder Beeinträchtigungen stetig zunehmen, aber nach wie vor ist das Thema der psychischen Erkrankungen ein Tabuthema, über das nicht gerne gesprochen wird. „Wird Normalität in unserer heutigen Gesellschaft überbewertet?“, war eine der Fragen, die bei der Pressekonferenz im Verwaltungssitz des Betriebes für Sozialdienste Bozen in den Raum geworfen wurde.

 

Bei der Pressekonferenz waren Vertreter der öffentlichen Körperschaften, Vereine, Sozial – und Gesundheitsdienste anwesend, die diese Initiative ins Leben gerufen haben. „Man will der Normalität und den Idealbildern entsprechen, die uns die Medien aufzeigen“, so Waltraud Deeg, Landesrätin für Familie, Senioren, Soziales und Wohnbau. „Wir sollten uns aber im Klaren sein, dass es völlig normal ist, an seine Grenzen zu stoßen und bei Bedarf auch auf professionelle Hilfe zurückzugreifen“, so die Landesrätin weiter.

Der Primar des psychiatrischen Dienstes des Gesundheitsbezirks Bozen, Andreas Conca, betonte, dass es keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit gebe und jeder Einzelne auf seine mentale Gesundheit achten müsste.

Gesundheitsförderung, Prävention und vorbeugende Maßnehmen spielten eine wichtige Rolle, um gesund zu bleiben, unterstrich Conca. Der Primar zeigte sich erfreut darüber, dass sich im Laufe der Jahre so viele verschiedene Dienste, Organisationen und Vereine für dieses Anliegen zusammengeschlossen haben

Liliana Di Fede vom Betrieb der Sozialdienste Bozen stimmte dem zu. Di Fede betonte auch die Wichtigkeit einer territorialen Zusammenarbeit, welche die gesamte Bevölkerung involviert und dazu anregt, dieser delikaten Thematik mit mehr Offenheit zu begegnen.

Mit der Vorstellung des umfangreichen Programms durch eine Vertreterin der Gruppe „Up&Down“ ging die Pressekonferenz zu Ende.

 

Vom 3. bis 15. Oktober 2019 wird das Konzept der psychischen Gesundheit in all seiner Komplexität behandelt und in den Mittelpunkt von verschiedenen Sensibilisierungsinitiativen wie Theater- und Filmvorführungen, Sport- Musik- und Kulturveranstaltungen gestellt. Die Veranstaltungsreihe endet am 15. Oktober im Filmclub Bozen mit der Vorführung des Films „Virgin Mountains“ von Dagur Kári und einer anschließenden Experten-Diskussionsrunde.

(GF)



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