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Südtiroler Sanitätsbetrieb | 18.10.2019 | 20:55

Held nicht nur für einen Tag

„Hero for Life“ nannte sich die Veranstaltung des Südtiroler Sanitätsbetriebes, die heute (18.10.2019) im Noi Tech Park in Bozen erfolgreich über die Bühne ging. Gerichtet war der Event an alle Studierenden des 2. und 3. Studienjahres der Pflegeausbildung und anderer Gesundheitsberufe, die entweder an der Gesundheitsfachhochschule Claudiana, der Universität Innsbruck oder der Universität Verona ihr Studium absolvieren.

Event Hero for life im Noi TechparkZoomansichtEvent Hero for life im Noi Techpark

Ziel der vom Südtiroler Sanitätsbetrieb organisierten Veranstaltung war es, den Studentinnen und Studenten die Arbeitsmöglichkeiten im Südtiroler Sanitätsbetrieb näher zu bringen.

Eröffnet wurde der Abend, an dem rund 150 Studentinnen und Studenten teilnahmen, von SABES-Generaldirektor Florian Zerzer und Pflegedirektorin Marianne Siller, die in ihren Redebeiträgen allesamt betonten, wie wichtig und belebend für die gesamte Belegschaft neue junge und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. Auch „Claudiana“-Direktor Guido Bocchio und Präsident Klaus Eisendle freuten sich über den regen Andrang.

Neben theoretischen „Facts“ wie z.B. den Anstellungsmodalitäten, die vom Direktor der Abteilung Personal, Christian Kofler, erläutertet wurden, oder Infos zu Gehalt und Turnusgestaltung - erklärt vom koordinierenden Pflegedienstleiter des Gesundheitsbezirkes Meran, Frank Blumtritt - gab es auch Wissenswertes zu Weiterbildungs- oder Karrieremöglichkeiten, aber auch zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. 

Auf besonders großes Interesse stießen die Erzählungen von 3 Krankenpflegerinnen, die einige  Zeit im Ausland verbracht hatten und mittlerweile wieder in den „Schoß“ des Südtiroler Sanitätsbetriebes zurückgekehrt sind: Während zwei Betroffene schilderten, dass an ihren Arbeitsplätzen in London in großen Kliniken arge Konkurrenz herrschte und sie den Zusammenhalt hier, im eher kleinstrukturierten Südtirol, als besser empfinden, erklärte eine andere Rednerin, dass auch in der vielgelobten Schweiz nicht alles Gold ist, was glänzt: „Man verdient gut, aber man muss sehr, sehr viel Druck aushalten und ist ständig unter Strom. Auch gibt es gewisse Sozialleistungen nicht, die wir hier als selbstverständlich ansehen. Unterm Strich sicher eine lohnenswerte Erfahrung, wie jeder Auslandsaufenthalt – doch ich bin nicht ohne Grund wieder nach Südtirol zurückgekehrt.“ 

Nach den offiziellen Vorträgen gab es, einer Messe ähnlich, verschiedene Bereiche, an denen Pflegepersonal des Sanitätsbetriebes für Auskünfte und Fragen zur Verfügung stand. 

Generaldirektor Florian Zerzer und der etwas später vorbeischauende Landesrat Thomas Widmann zogen ein positives Resümee: „Wir glauben, dass es uns heute Abend gelungen ist, den Südtiroler Sanitätsbetrieb als durchaus attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren und die Vorteile aufzuzeigen. Das rege Interesse hat uns gezeigt, dass der Wunsch nach mehr Information vorhanden ist und dass wir mit Angeboten wie der heutigen Veranstaltung auf dem richtigen Weg sind.“

Informationen für die Medien
Abteilung Kommunikation, Marketing und Bürgeranliegen des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Mob. 366 6982268

(PAS)



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