Hauptinhalt

Krankenhaus Bozen | 05.07.2022 | 15:25

Projekt der "begleitenden Engel" wird ausgeweitet

Vor rund einem Jahr als Pilotprojekt gestartet, um in der vielfrequentierten Notaufnahme des Bozner Krankenhauses die Wartenden zu unterstützen, wurde der Dienst der Notaufnahmebegleiter nun um weitere zwei Jahre verlängert. Speziell ausgebildete Freiwillige des Roten Kreuzes fungieren als Bindeglied zwischen Patienten, Angehörigen und Personal.

Projekt der "begleitenden Engel" wird ausgeweitetZoomansichtProjekt der "begleitenden Engel" wird ausgeweitet

Rund 300 Menschen suchen täglich die größte Notaufnahme des Landes im Landeskrankenhaus Bozen auf. Um den Wartenden mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen, wurde im Sommer 2021 ein Pilotprojekt in die Wege geleitet: Freiwillige des Roten Kreuzes – sogenannte „Angels“ (Engel) - waren an Spitzentagen im Einsatz, um die Betroffenen zu beruhigen, für sie Auskünfte einzuholen, ihnen Orientierung zu geben oder auf Wunsch auch nur einen Kaffee oder Wasser zu besorgen.

Für Pflegedirektorin Marianne Siller ein kleiner, aber wichtiger Dienst, der sehr geschätzt wurde: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versuchen nach Kräften, auch die Wartenden und die Begleitenden der Patientinnen und Patienten zu betreuen, leider ist dies bei hohem Patientenaufkommen nicht immer so möglich, wie man es gerne möchte. Gerade in solch emotional aufwühlenden Momenten kann es deshalb helfen, wenn jemand diese Unsicherheiten auffängt. Das Team des Roten Kreuzes hat im Laufe dieses Jahres gezeigt, dass es mit Sensibilität und Diskretion für die Menschen da ist, weshalb es uns ein Anliegen war, den Dienst von ursprünglich vier Tagen auf nunmehr die fünfhauptfrequentiertesten Tage auszuweiten. Das bedeutet, dass die Angels jetzt von Freitag bis einschließlich Dienstag anwesend sind.“

Grundsätzlich sollte die Notaufnahme nur in Notsituationen aufgesucht werden, für alle anderen gesundheitlichen Probleme ist der/die eigene Arzt/Ärztin für Allgemeinmedizin zuständig. Leider ergeben sich durch den starken Zustrom an unangemessenen Zugängen auch längere Wartezeiten. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb erinnert in diesem Zusammenhang auch an die App „mySabes“, die kostenlos heruntergeladen werden kann: Damit ist es nicht nur möglich, verschiedene Informationen zur Gesundheitsversorgung zu erhalten, sondern es werden auch sämtliche Notaufnahmen im Land mit den aktuellen Wartezeiten angezeigt.  

Presse-Informationen: Abteilung Kommunikation, Südtiroler Sanitätsbetrieb

(SF)



Andere Mitteilungen dieser Kategorie